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FRANKENBURG. Baumfrevel im Botanischen Garten Frankenburg: Völlig unverständlich für die Gemeinde als Besitzer und vor allem die freiwilligen Helfer, die den Garten pflegen, haben Unbekannte acht Bäume angesägt. Der Schaden ist groß.

Die angesägten Bäume wurden wundversorgt. Ob einige überleben werden, ist noch ungewiss. Foto: Wilhelm Frickh

Acht Bäume wurden am Fuß des Stammes derart angesägt, dass die Leitungsbahnen in der Rinde unterbrochen werden und der Saftstrom in den Baum unterbunden wird. Drei Bäume sind bereits abgestorben. Der Schaden im Botanischen Garten ist groß, es handelt sich durchwegs um seltene Arten, die in dieser Form nicht ersetzt werden können. Es handelt sich um seltene Zierkirscharten, einen weißbunten Spitzahorn sowie Pappelarten, Robinien und eine Weide. Die meisten Bäume sind sechs bis zwölf Meter hoch und etwa 15 Jahre alt.

Zum Sachschaden kommt der Vertrauensverlust für die Gemeinde und die freiwilligen Mitarbeiter, die den Botanischen Garten als Erholungsraum jederzeit kostenlos zugänglich erhalten.

Hinweise erbeten

Die Verantwortlichen und Mitarbeiter des Botanischen Gartens sowie die Polizei führen verstärkt Kontrollen durch und bitten um Hinweise. Diese werden vertraulich behandelt. Insbesondere, wenn jemand Hinweise zu Seilsägen (Sägedraht) geben kann, die selten verwendet werden, könnte das hilfreich sein.

 

 


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