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Gesamtkonzept gegen Hochwasser
FRANKENBURG. Hochwasserschutz, Gemeindeamt, Vorbereitungen zur Landesausstellung 2026: In Frankenburg gibt es viel zu tun.

Ganz besonders am Herzen liegt Frankenburgs Bürgermeister Johann Baumann (SPÖ) das Hochwasserschutzprogramm. Der Gewässerbezirk Gmunden gibt eine Studie in Auftrag, in der sämtliche Gewässer in Frankenburg begutachtet werden. Die Studie, finanziert von Bund und Land, wird in etwa einem Jahr fertig sein. Ein umfassendes Konzept für ganz Frankenburg und den Gewässereinzugsbereich Redleiten wird entwickelt. „Es wird geschaut, wo wir etwa mit Rückhaltebecken gegensteuern können, und zwar schon im Außenbereich der Gemeinde, damit die Wassermassen erst gar nicht mehr in den Markt hereinkommen können“, so der Ortschef. Die erforderlichen Baumaßnahmen wird die Gemeinde dann schrittweise finanzieren und umsetzen. Abgesehen davon wird schon für 2015 für die Badstraße in Frankenburg eine Lösung angestrebt. „Die wurde jetzt zwei Jahre hintereinander überschwemmt, samt Freibad und Häusern in der Badstraße“. Barrierefreies Gemeindeamt Neben Maßnahmen im Straßenbau – darunter eine Gehwegbrücke bei der „Hollbrücke“, steht 2015 der Umbau des Gemeindeamtes mit neuem Bürgerservicebüro an. Lift, neuer Vorplatz mit Behindertenparkplätzen, eine Ruhezone und ein Terminal mit der Gemeindehompage im Freien: „Das wird eine tolle Sache“, freut sich Baumann, „das Gemeindeamt wird auch modernerer gestaltet.“ Investitionsvolumen: rund 300.000 Euro. „Die Zusage über 120.000 Euro vom Land haben wir, der Rest ist mit Rücklagen finanzierbar.“ Der Umbau soll 2015 fertiggestellt werden. Ebenfalls heuer soll der westliche Teil des Marktplatzes umgestaltet werden, um ein einheitliches Bild zu schaffen. „Vieles hängt natürlich von den Finanzen ab, die wirtschaftliche Lage wirkt sich leider auch auf die Gemeinden aus.“ Nichts Neues gibt es zum Thema Finanzierung Schulbau. „Leider haben wir immer noch keine finanzielle Zusage vom Land, obwohl die schon für letztes Jahr versprochen war. Nichtsdestotrotz ist mittlerweile das Raumerfordernis-programm da.“ Zeitplan: Voraussichtlich 2017 soll die Sanierung der Volksschule starten, der Neubau der Neuen Mittelschule ist für 2018 angesetzt. „Ich bin es gewohnt, Projekte so rasch als möglich durchzuziehen“, so der Bürgermeister, „aber es dauert halt immer, bis es dann tatsächlich zur Umsetzung kommt.“ Bei der heuer anstehenden Wahl will Baumann vor allem für sich selbst ein entsprechend positives Ergebnis abliefern. „Ich sehe mich nicht als parteipolitischen Bürgermeister. Ich bin Bürgermeister, weil es mir ein Anliegen ist, in Frankenburg etwas umzusetzen. Und mit einem guten Team in der Gemeinde – darauf lege ich viel Wert – kann man sehr viel bewegen“, so Baumann, der in Summe natürlich auch die SPÖ stärken will.


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