Baumfalke in Freinberg auf seine Reise nach Afrika verabschiedet
FREINBERG. Nachdem zwei junge Baumfalken aufgrund der Fällung eines Horstbaumes in Freinberg aus ihrem Nest gefallen waren, wurde diese vom Naturschutzbund aufgepäppelt und großgezogen. Jetzt durfte der überlebende Baumfalke „Fluggs“ in die Freiheit entlassen werden und seine Reise ins Winterquartier nach Afrika antreten.

Der Baumfalke „Fluggs“ und sein Geschwister sind durch die unabsichtliche Fällung eines Horstbaumes in Freinberg zu Waisen geworden. Vom Jungbauern Josef Tomandl wurden die zwei verunglückten „Flaumknäuel“ auf dem Waldboden wahrgenommen. Über Erkundung von Altbürgermeister Johann Schachner bei Bürgermeister Anton Pretzl wurde Walter Christl als Ersthelfer eingeschaltet. Die beiden „Flaumknäuel“ wurden in den folgenden Tagen in die Greifvogelstation des Naturschutzbundes überstellt. Mit dem Wachsen der Federn konnte die Vogelart sicher bestimmt werden – es sind Baumfalken. Leider verstarb das sichtlich schwächer entwickelte Geschwister nach einigen Tagen.
Ins Winterquartier nach Afrika
Der stärkere Pflegling „Fluggs“ entwickelte sich bis Anfang September zur Erwachsenenreife. Die Kondition wurde mit über 280 Gramm Körpergewicht erreicht. Die Freisetzung in die Natur im Gebiet der Geburt in der Gemeinde Freinberg konnte mit 15. September zum Flug von „Fluggs“ in das Winterquartier südlich des Äquators zeitlich günstig vorgenommen werden.


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