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Schwarzmüller verzeichnet höchste Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte

Elena Auinger, 31.07.2015 10:48

FREINBERG. Der Nutzfahrzeughersteller Schwarzmüller setzt seinen Wachstumskurs nun bereits im dritten Jahr in Folge fort. Ende 2015 rechnet das Unternehmen mit rund 290 Millionen Euro Umsatz und einer stabilen Marge. Das Unternehmen reagiert auf diese äußerst positive Entwicklung mit einer Flexibilisierung der Produktion und einem punktuellen Insourcing von Produktionsabläufen.

Jan Willem Jongert freut sich über die Umsatzsteigerung im Jahr 2015. Foto: Wilhelm Schwarmüller GmbH

Mit 290 Millionen Euro wird die Schwarzmüller Gruppe ihren Umsatz um rund 18 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 (272 Mio. Euro) neuerlich steigern. Die Umsatzsteigerung geht laut Geschäftsführer Jan Willem Jongert auf eine Verschiebung der Produktsegmente zurück. Es wurden vermehrt komplexe Fahrzeuge wie Kipper und Schubbodenfahrzeuge verkauft, dabei war wiederum der Aluminiumbau besonders stark gefragt. Der aktuelle Auftragsbestand ist mit mehr als 90 Millionen Euro der höchste in der Unternehmensgeschichte.Weniger WachstumDie Wachstumsquote 2015 wird aus heutiger Sicht mit rund sieben Prozent schwächer sein als 2013 (16 Prozent). Jongert führt diese Entwicklung auf einen Produktionsengpass in den ersten beiden Monaten des Jahres bei den besonders stark nachgefragten Fahrzeugen zurück. Diese Schwäche sei durch den Ausbau der Kapazitäten mittlerweile behoben. Das Unternehmen reagiere auf den erfreulichen Geschäftsgang mit weiteren Optimierungen bei der Produktions- und Prozess-Steuerung. Die Investition in eine vollautomatische Laserschneideanlage, die sieben Tage rund um die Uhr eingesetzt wird, macht die Arbeitsvorbereitung deutlich flexibler.Weiterhin stark im Aufwind befindet sich das noch junge strategische Geschäftsfeld der Nutzenüberlassung. Hier läuft im heurigen Jahr vor allem der Ausbau der Mietflotte optimal und Jongert erwartet zweistellige Wachstumsergebnisse.


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