Vier Mundartpreise für den Stelzhamerbund Freistadt
BEZIRKE FREISTADT/URFAHR-UMGEBUNG. Gleich vier Mundartpreise erreichten Mitglieder des Stelzhamerbundes Freistadt bei zwei Wettbewerben.

Erich Freudenthaler aus Altenberg wurde beim diesjährigen Franz Hönig-Preis für gereimte Mundartgedichte mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Seine Anekdote „Da sündige Pfarrerhund“, eine wahre Begebenheit aus seiner Gemeinde, überzeugte die Jury bei etwa hundert Einreichungen am meisten. In der Geschichte geht es um den Pfarrerhund, der sich nachts mit fremden Hundedamen trifft und auch sonst zum Ärgernis der Pfarre wird, ist für ein ehrwürdiges Haus schließlich nicht mehr tragbar. Einziger Ausweg: eine Art Hundekloster und die Hoffnung, einmal im Hundehimmel selig zu werden.
Den 3. Platz beim diesjährigen Franz Hönig-Preis erzielte Karl Hackl, Bezirksobmann des Stelzhamerbundes Freistadt, mit seiner Anekdote „Vermögensberater“, ebenfalls eine wahre Begebenheit aus seiner Heimatgemeinde Bad Zell.
Wie gut die Stelzhamerbund-Bezirksgruppe Freistadt derzeit aufgestellt ist, beweist die Tatsache, dass beim heurigen Herbert Flattner-Gedenkpreis in Kärnten ebenfalls zwei Mühlviertler als Sieger hervorgingen. Karl Hackl konnte mit seinem Gedicht „Årme reiche Welt“ den 1. Platz erzielen, Regina Voggeneder aus Kefermarkt erhielt für einen sehr berührenden Friedenstext den 3. Preis. Die vielen Auszeichnungen zeigen einmal mehr, dass die jahrelange Arbeit in der Freistädter Mundartgruppe viele Talente zu wahren Könnern heranreifen lässt.
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- Mi, 27. November - 19 Uhr
- Gasthaus Prangl in Altenberg


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