Freistädter Plattform startet Veranstaltungs-Trilogie - Feminismus und Patriarchat im Fokus
FREISTADT. Mit Vorträgen von Ernst Aigner und Barbara Blaha sowie einem Konzertabend mit Erika Pluhar widmet sich die „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“ den Zusammenhängen von Feminismus, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Die Freistädter Bürgerinitiative „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“ hat große Pläne. Nach dem überzeugenden Erfolg mit der Veranstaltung „Schwurbs“ im Herbst 2025, in der es um Klima, Verschwörungserzählungen und Wissenschaft ging, hat sie sich für heuer vorgenommen, den Themenbereich Feminismus/Patriarchat in gleich drei Veranstaltungen zu behandeln, immer im Blick auf ihr zentrales Anliegen: die Stärkung von Menschlichkeit und Demokratie.
Aigner über Demokratie
Die Trilogie wird am Samstag, 19. September, mit einem Vortrag des Plattformmitglieds Ernst Aigner eröffnet. Aigner wird sich dieses Mal nicht als Kabarettist betätigt, sondern als engagierter Anwalt von Demokratie und Menschlichkeit mit 40 Jahren Erfahrung als Geschichtelehrer am Gymnasium. Bei der Veranstaltung „Wie Man(n) die Demokratie zerstört, und warum wir sie beschützen müssen“ will er zeigen, wie gefährdet die Demokratie ist, und „wie das mit einem frauenverachtenden Männerbild zusammenhängt.“
Blaha mit „Funkenschwestern“
Am Samstag, 17. Oktober folgt die Autorin und Leiterin des Momentum-Instituts in Wien, Barbara Blaha, mit ihrem Bühnenprogramm „Funkenschwestern – Warum Feminismus alles besser macht“. Sie zeigt auf, warum ökonomische Fragen feministische Fragen sind.
Und sie weiß, wovon sie spricht: Aufgewachsen in Wien Simmering mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Sie bringt die Themen Feminismus, progressive Wirtschaftspolitik und soziale Gerechtigkeit auf die Bühnen des Landes. Laut, leidenschaftlich – und lustig setzt sie sich für eine bessere Welt ein.
Konzert mit Erika Pluhar
„Trotzdem weiter“ - Den Abschluss bildet ein Konzert mit der Künstlerin Erika Pluhar am 12. Februar 2027. Begleitet vom Gitarristen Klaus Trabitsch wird sie einen Liederabend geben. Erika Pluhar ist eine der prägendsten KünstlerInnen Österreichs, ausgezeichnet durch
Vielseitigkeit, Wahrhaftigkeit und intellektuelle Unbeugsamkeit. Sie sagt, schreibt und singt, was sie denkt und fühlt. Sie ist eine aufrichtige, tiefgründige, manchmal unbequeme, und immer leidenschaftliche Wahrheitssucherin. Die Veranstaltungen finden jeweils um 19.30 Uhr im Salzhof Freistadt statt. Infos und Tickets: www.local-buehne.at








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