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Geburtenstations-Umbau soll Acht-Monats-Kind werden

Regina Wiesinger, 05.05.2015 09:54

FREISTADT. Acht Monate Zeit gibt man dem neuen „Baby“, dem Umbau der Gynäkologie und Geburtenstation im Landeskrankenhaus (LKH) Freistadt. Werdende Eltern können aber weiterhin die vielfältigen Angebote während der Umbauphase nutzen, auch Geburten sind jederzeit möglich.

Vorübergehendes Kreißzimmer: Hebamme Maria Hildner, Peter Neuner, Stationspflegeleiterin Gabriela Radler (v.l.) *Foto: gespag
„Die Gynäkologie und Geburtenstation ist ein wichtiger Teil im Krankenhaus Freistadt und eine zukunftswürdige Abteilung“, sagt Norbert Fritsch, ärztlicher Direktor am LKH. Deshalb wird die Station im dritten Stock auf „ein Top-Niveau, nicht nur medizinisch, auch baulich“ gebracht. Insgesamt werden knapp eine Million Euro investiert. Die ersten Arbeiten haben bereits im März begonnen, fertiggestellt werden soll die Station Ende Oktober. Durch den abgetrennten Bereich der Baustelle wird der laufende Betrieb nicht gestört. Bis auf kleinere Lärmbelästigungen zu Beginn sollen die Patientinnen nichts von der Baustelle mitbekommen, erklärt der kaufmännische Direktor des LKH, Rudolf Wagner. „Der Umbau wurde nötig, weil sich die Anforderungen und die Wünsche von Gebärenden verändert haben. Waren früher die Kreißzimmer abgedunkelt, warten jetzt freundliche und warme Zimmer auf die frischgebackenen Mütter“, sagt Peter Neuner, interimistischer Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.Neben der Geburtshilfe werden auch die Pränataldiagnostik, die Endometriose-Behandlung sowie die Beckenbodensprechstunde weiterhin in vollem Umfang angeboten. „Diese Zusatzleistungen sind uns sehr wichtig. Das Interesse bei den Infoabenden zur Geburt zeigt uns, dass unser Krankenhaus auch von Familien aus Perg und Urfahr gut angenommen wird“, sagt Neuner.   STATISTIK: Im Jahr 2014 sind 470 Babys im LKH Freistadt zur Welt gekommen. In Freistadt gibt es eine Kaiserschnittrate von 30 Prozent, bei einem Prozent der Patientinnen musste ein Notkaiserschnitt durchgeführt werden. Das Durchschnittsalter von Erstgebärenden liegt bei rund 26 Jahren.

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