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FREISTADT. Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer stellt in Bezug auf die geplante Radarüberwachung in Freistadt und die damit verbundenen Vorwürfe von WIFF-Fraktionsobmann Rainer Widmann einige Punkte richtig:

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

„Die Radarüberwachung wird sehr wohl deutlich mehr Sicherheit bringen. Das bestätigen uns auch die Verkehrsexperten des Landes sowie der Polizei, die die vorgeschlagenen fünf Standorte geprüft und verdeckte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt haben. Aus Sicht der Experten ist an allen Standorten eine Geschwindigkeitskontrolle für mehr Verkehrssicherheit notwendig. Besonders in der Bahnhofstraße, wo viele Schüler und Kindergartenkinder unterwegs sind, wird sich die Sicherheit unserer jüngsten Gemeindebürger massiv erhöhen“, erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer die Auswahl der Standorte.

„Fakt ist auch, dass jeder, der sich an die StVO und die Regeln im Straßenverkehr hält, ohnehin niemals bestraft wird. Raser, die unsere Kinder gefährden, tolerieren wir nicht. Das Vorhaben wurde ausführlich im Verkehrsausschuss behandelt und diskutiert. Der Verkehrsausschuss hat einstimmig beschlossen, dem Gemeinderat den Ankauf der Radargeräte zu empfehlen.“

Einnahmen aus drei Standorten, kein Verwaltungsaufwand

Paruta-Teufer: „Es ist richtig, dass die Gemeinde die Anschaffungskosten in Höhe von rund 100.000 Euro trägt. Die Sicherheit unserer Kinder sollte uns das auf jeden Fall wert sein. Es ist gesetzlich geregelt, dass die Einnahmen der jeweilige Straßenerhalter bekommt. Wir haben zwei Standorte an der Bundesstraße vorgesehen und drei in Siedlungsgebieten, die besonders schützenswert sind (Standort Bahnhofstraße – dort befinden sich ein Kindergarten und zwei Schulen) bzw. in denen es häufig zu gefährlichen Situationen kommt, weil die zulässige Höchstgeschwindigkeit regelmäßig deutlich überschritten wird, wie uns schon viele Anrainer berichtet haben und die verdeckte Geschwindigkeitsmessung bestätigt hat. Die Gemeinde erhält also die Einnahmen aus drei Standorten. Für die Gemeinde entsteht durch die Radarüberwachung kein Verwaltungsaufwand, da die gesamte Abwicklung über die Bezirkshauptmannschaft erfolgt.“

Wechselndes Radargerät

Es werden fünf Radarkästen fix aufgestellt, wobei immer nur ein Kasten mit dem Radargerät bestückt ist. Sprich, es ist immer nur ein Radarkasten in Betrieb. Der Wechsel des Radargerätes erfolgt durch die Landesverkehrsabteilung der Polizei .Folgende Standorte sind vorgesehen: B38 Eglsee Höhe Autohaus Süß, B125 Höhe GH Stampfl, Leonfeldner Straße, Sonnbergstraße, Bahnhofstraße Höhe Hallenbad.

Keine Strafen für Kirchenbesucher

Außerdem betont die Bürgermeisterin, dass die Behauptung von Widmann, dass sündige Kirchenbesucher strenge Strafen bekommen hätten, weil sie ihr Auto auf der Mittelinsel geparkt haben, schlichtweg falsch ist. „Es wurden lediglich Infozettel verteilt, auf denen darauf hingewiesen wurde, dass das Parken auf der Mittelinsel verboten ist.“ 


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