Tag des Apfels: "Bewusstsein für regionalen Konsum schärfen"
BEZIRK FREISTADT. Der 13. November ist der „Tag des Apfels“. Bäuerinnen möchten an diesem Tag das Bewusstsein für regionalen Konsum schärfen.

„Der Apfel ist unser bekanntestes und beliebtestes heimisches Obst. Ich sehe ihn daher als Symbol für Regionalität und Klimaschutz“, ist Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger überzeugt. „Unsere heimischen Äpfel haben mehr zu bieten als die Früchte aus fernen Ländern. Äpfel wachsen direkt vor unserer Haustür. Durch ihre hochwertigen Inhaltsstoffe sollten sie auf keinem Speisezettel fehlen. Gerade jetzt, wo Klimawandel und ökologischer Fußabdruck in aller Munde sind, bietet es sich an zu saisonalem und regionalem Obst zu greifen, und damit die heimische Landwirtschaft zu unterstützen“, betont Johanna Miesenberger.
Wunderwerk der Natur
Aus Sicht der Ernährung, sind Äpfel ein Wunderwerk der Natur. Sie machen satt und haben nur rund 70 Kalorien pro Stück. Äpfel passen in jede Tasche, verpacken sich dank ihrer Schale quasi selbst, sind schnell zur Hand und stillen den kleinen Hunger. „Unser kalorienarmes Lieblingsobst enthält aber auch viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und macht somit teure Nahrungsergänzungsmittel überflüssig“, sagt Bezirksbäuerin Miesenberger.
Die Bäuerinnen möchten bei ihren diesjährigen Aktivitäten auch der Frage auf den Grund gehen, wie die Österreicher den Bauern und ihrer regionalen Lebensmittelerzeugung tatkräftig zur Seite stehen können. „Das beginnt damit, beim Einkauf auf Klima- und Umweltschutz zu achten und im näheren Umkreis einzukaufen. Es tut aber nicht nur dem Klima, sondern auch uns Menschen gut, wieder mehr frische, regionale Produkte in die Küche zu holen und mit saisonalen Lebensmitteln zu kochen. So liefert zum Beispiel reif geerntetes Obst und Gemüse aus der Region mehr gesunde Inhaltsstoffe als auf langen Transportwegen nachgereifte Ware“, ist Johanna Miesenberger überzeugt.
„Gerade durch die Corona-Krise wurde sichtbar, wie notwendig wir regionale Produktion brauchen. Es fand eine Rückbesinnung auf die Regionalität statt, von der wir hoffen, dass sie von Dauer ist. Der Einkauf im Ort oder beim Direktvermarkter erlebt ein positives Image“, freut sich Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger.


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