Zeichen setzen zur Sonnenwende
MÜHLVIERTLER ALM. Die Einschränkungen der Corona-Pandemie im Vorjahr ließ in der Region die die Idee für die Aktion „Zeichen setzen zur Sonnenwende“ reifen. Auf Initiative der Jugendtankstelle Mühlviertler Alm wurde gemeinsam mit Jugendlichen aus der Region und Mitarbeitern der Lebenshilfe ein aus gut 300 Fackeln bestehendes „Lichtherz“ mit 15 Metern im Durchmesser geschaffen, das in den Nachtstunden weithin sichtbar als Zeichen für Respekt, Toleranz und Zusammenhalt die Dunkelheit erhellte.

Am 21. Juni beginnt bekanntlich nicht nur der kalendarische Sommer. Mit einer Tageslänge von mehr als 16 Stunden markiert dieses Datum auch den Wendepunkt der Tag-Nachtlänge, die Sommersonnenwende. An vielen Orten in ganz Europa und darüber hinaus ist es üblich, diesen Übergang zu den wieder kürzer werdenden Tagen mit dem Entzünden der jeweils traditionellen Sonnwendfeuer ausgiebig zu feiern. Die Organisation der Feuer wird dabei oft von Jugendgruppen bzw. Vereinen übernommen und bildet einen wichtigen Fixpunkt für das örtliche bzw. regionale Gemeinschaftsleben.
Motto für die Lichtblume: aufblühen
Aufgrund der positiven Resonanz und Nachfrage wurde die Aktion auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit Jugendlichen und Bewohnern des Wohnhauses der Lebenshilfe OÖ/Unterweißenbach durchgeführt. Passend zur Jahreszeit und zu den zunehmend wieder zurückgewonnen Freiheiten entstand unter dem Motto „Aufblühen“ eine aus über 400 Fackeln bestehende „Lichtblume“, die in den spätabendlichen Stunden mit Einbruch der Nacht gemeinsam entzündet werden konnte. Die Lichtblume, deren Mitte das weltweit bekannte Kraftsymbol „Blume des Lebens“ andeutete, strahlte mit ihren acht Blütenblättern in die Nacht hinein und erfreute die vielen Zusehenden in Unterweißenbach.


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