Gute Geister der Pfarre Weitersfelden verabschieden sich nach 23 Jahren
WEITERSFELDEN. 23 Jahre lang waren Mesner Walter Hinterkörner und seine Gattin Karoline als gute Geister der Pfarre stets dort zur Stelle, wo sie gebraucht wurden. Vor Kurzem wurde das Paar offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Die Familie Karoline und Walter Hinterkörner war 23 Jahre die Drehscheibe ehrenamtlicher Arbeit für die Pfarre Weitersfelden. Offiziell war Walter Hinterkörner zwar „nur“ Mesner, er packte aber in allen Bereichen der Pfarre ohne große Worte an. Als Obmann der Männerbewegung band er jährlich über 100 Palmbesen. Pfarrheimsanierung und Kirchenrenovierung waren weitere große Aufgabengebiete der Familie Hinterkörner, die über ihre vielen pfarrlichen Erlebnisse ein Buch schreiben könnte.
Hocherfreut war Walter Hinterkörner stets, wenn viele Menschen die Gottesdienste in der Kirche zum Hl. Ulrich besuchten. Als begabter Musiker erfreute er sich an der vielfältigen kirchenmusikalischen Gestaltung der Messen. Besonders gefiel ihm zum Beispiel die O.Ö. Bauernmesse des Kirchenchores verstärkt mit Geige und Gitarre oder der Weitersfeldner Saiten- und Stubenmusik, bei der er selber jahrelang mitspielte.
Beim Erntedankgottesdienst offiziell verabschiedet
Beim Erntedankgottesdienst der Bauernschaft wurde Walter gedankt und offiziell verabschiedet. Walter Hinterkörner bedankte sich seinerseits mit einem Abschiedsbrief bei allen anderen Helfern der Pfarre in den vielen Bereichen wie Kirchenschmuck, Ministranten und Kirchenmusik für die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.
Die Weitersfeldner Pfarre kann aber im Notfall weiter auf ihre „guten Geister“ zählen: Mesner i.R. heißt nicht im absoluten Ruhestand, sondern in Reichweite, wenn die Erfahrung der Familie Hinterkörner gebraucht wird.


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