Ärger bei Impfwilligen: "Vom Impfbus weggeschickt!"
BEZIRK FREISTADT. Seit Freitag Mitternacht gilt im Bezirk die Verordnung für die Ausreise-Testpflicht. Offenbar hat diese Maßnahme zahlreiche Menschen dazu veranlasst, sich gleich am Tag 1 nach Inkrafttreten der Verordnung beim Impbus des Landes OÖ in Bad Zell und Tragwein gegen Covid-19 impfen zu lassen. Doch nicht alle Impfwilligen bekamen aufgrund des großen Andrangs am Freitagvormittag in Bad Zell den gewünschten Stich.

Von 40 bis 50 Personen, die zu Mittag von der Besatzung des Impfbusses in Bad Zell ohne Stich weggeschickt wurden, erzählten erboste Anrufer der Tips-Redaktion. Am Vormittag hatte der Impfbus in der Kurgemeinde Station gemacht, ab 13.30 Uhr war Tragwein an der Reihe. „Ich habe selber gesehen, dass ein enorm großer Andrang geherrscht hat, auch von Auswärtigen, aber mehr als eine Handvoll Leute sind sicher nicht weggeschickt und auf andere Impfstandorte vertröstet worden“, sagt Bad Zells Bürgermeister Martin Moser (ÖVP). „Die Impfung selbst ist ja schnell erledigt, aber das Eingeben der Daten dauert etliche Minuten, daher vermutlich die Verzögerung.“ Vor dem Standortwechsel brauchte das Impfteam eine kurz Pause. Ebenso gut besucht wie in Bad Zell war der Impfbus dann auch in Tragwein. Insgesamt wurden an diesem Tag in den beiden Gemeinden 199 Impfdosen verabreicht.
7-Tages-Inzidenz auf 548,4 gestiegen
Die Impfquote stieg im Bezirk seit Inkrafttreten der Ausreise-Testpflicht von 59,1 auf 59,3 Prozent. Zugleich wuchs aber auch die gemittelte 7-Tages-Inzidenz von 503,8 auf 548,4 (Stand 30. Oktober, 14.30 Uhr). 567 Infektionen mit Covid-19 waren im Bezirk aktiv nachweisbar. Damit liegt ein Ende der Ausreise-Kontrollen alles andere als in greifbarer Nähe. Die Kontrollen werden nämlich so lange beibehalten, bis die 7-Tages-Inzidenz wieder unter 400 sinkt. Sollte die Impfquote im Bezirk auf 60 Prozent der Gesamtbevölkerung steigen, kann die Ausreise-Testpflicht schon bei Unterschreiten eines Grenzwertes von 500 beendet werden.
Testzeiten werden ausgeweitet
Als Nachweis gilt laut Bundes-Erlass ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder ein negativer Antigen-Test, nicht älter als 24 Stunden (auch Corona-Selbsttests - die sogenannten „Wohnzimmertests“ - sind zulässig).
Wegen der geltenden Ausreise-Testpflicht werden auch die Kapazitäten der Teststandorte im Bezirk wieder ausgeweitet. Bereits ab Sonntag, 31. Oktober, gelten für den Teststandort Bad Zell (Gemeindeamt) folgende Öffnungszeiten gelten:
Mo.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 -17:00 Uhr
Di.: 10:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 19:00 Uhr
Mi.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 -17:00 Uhr
Do.: 10:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 19:00 Uhr
Fr.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 -17:00 Uhr
Sa.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 -17:00 Uhr
So.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 -17:00 Uhr
Die Testkapazität beim Standort Unimarkt Freistadt ab Dienstag, 2. November, auf zwei Teststraßen erhöht.
Die Öffnungszeiten:
Mo.: 07:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Di.: 10:00 - 12:30 Uhr und13:00 - 19:00 Uhr
Mi.: 07:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Do.: 10:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 19:00 Uhr
Fr.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Sa.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
So.: 08:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Getestet wird auch in der Krankenpflegeschule des Klinikums Freistadt, Galgenau 32:
Geänderte Öffnungszeiten ab 1. November 2021:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 10:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr


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