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BEZIRK FREISTADT. Mit der Verkündung des vierten Lockdowns weist die Nachbarschaftshilfe darauf hin, dass weiterhin um Hilfe bei alltäglichen Dingen, wie dem Einkauf, angesucht werden kann. Das Freiwilligennetzwerk ist bereit, Risikogruppen, Menschen in Quarantäne und jene, die gerade stark belastet sind, zu unterstützen.

Die Nachbarschaftshilfe wickelt wieder vermehrt Hilfseinsätze ab (Foto: privat)
Die Nachbarschaftshilfe wickelt wieder vermehrt Hilfseinsätze ab (Foto: privat)

Die derzeitigen Corona-Zahlen und der Lockdown lassen die Anfragen bei der „Nachbarschaftshilfe - Bezirk Freistadt“, die zu Beginn der Corona-Pandemie von drei, mittlerweile ehemaligen Schülern des Gymnasiums Freistadt initiiert wurde, wieder steigen. Die Nachbarschaftshilfe ist mittlerweile über eineinhalb Jahren aktiv und unterstützte neben Privatpersonen auch das Rote Kreuz und die Stadtgemeinde Freistadt. „Gerade jetzt ist es uns ein Anliegen zu betonen, dass wir weiterhin aktiv sind und gerne Menschen, egal ob geimpft oder ungeimpft, unterstützen“, sagt Koordinator Sebastian Merten aus Hagenberg. „Wir alle sollten jetzt aufeinander hören und uns gegenseitig unterstützen, anstatt einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.“

Wer Hilfe benötigt, kann die Nachbarschaftshilfe telefonisch zwischen 8 und 17 Uhr unter 0681/10797546 oder per Mail unter nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com kontaktieren. „Sobald sich jemand bei uns meldet, nehmen wir das Anliegen auf und suchen in unserem Netzwerk einen passenden Helfer, der dann beispielsweise beim Einkaufen hilft, mit dem Hund spazieren geht oder Medikamente aus der Apotheke holt“, erklärt Merten. „Da sich die HelferInnen alle freiwillig gemeldet haben, ist das Service mit keinerlei Kosten verbunden“, erklärt Merten.


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