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PREGARTEN. Der neu gestaltete Stadtplatz bietet mehr Möglichkeiten für Wirtschaft und Besucher.

  1 / 8   Zahlreiche private Investoren beleben den Pregartner Stadtplatz: v.l. Martin Zwittag und Anton Miesenberger (beide Sparkasse Pregarten), Robert Tauber, Gerlinde Klein, Julius Tauber (Bäckerei und Konditorei Tauber), Tom Beyer und Sissi Kaiser (nautikuss Online Studio), Veronika Pillmayr (Stadtcafé), Josef Weberberger, Birgit Ebner, Sonja Nopp (Sonne, Strom & Wärme sowie RE/MAX Sky); nicht am Bild: Traudi Berndl (Foto: Lukas Weingartner)

Durch die Neugestaltung des Platzes ergeben sich neue Chancen für die Wirtschaft. Der nördliche Teil des Stadtplatzes ist nun autofrei und zu einem Bereich zum Treffen und Plaudern geworden. Ein Wasserspiel und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Genießen ein. Die Parkplätze wurden im südlichen Bereich konzentriert. Im Oktober wird noch die neue Straßenbeleuchtung fertig, nächstes Jahr soll es ein offizielles Eröffnungsfest für den neu gestalteten Stadtplatz geben.

„Es ist erfreulich, dass somit auf die öffentlichen Investitionen am Stadtplatz auch private Investitionen folgen. Ich hoffe, dass sich diese positive Belebung des Stadtzentrums fortsetzt. Wir sind hier in besonderem Maß von den Hauseigentümern abhängig und hoffen auf ihre Bereitschaft zur Vermietung, damit noch mehr Leben am Stadtplatz einkehren kann und die Unternehmen gegenseitig voneinander profitieren“, erklärt Bürgermeister Fritz Robeischl.

Investitionen vonUnternehmern

Die Stadtgemeinde Pregarten hat knapp zwei Millionen Euro am Stadtplatz investiert. „Die betrieblichen Investitionen, die in letzter Zeit getätigt wurden, übersteigen diesen Betrag bei Weitem.“ So hat die Sparkasse in ein top-modernes Bankkonzept investiert. Die Bäckerei Tauber hat das Geschäftslokal am Stadtplatz umgebaut und modernisiert. Veronika Pillmayr hat für ihr Stadtcafé in große Sonnenschirme und neue Gastgartenmöbel investiert. Josef Weberberger hat sich mit seinen beiden Unternehmen „Sonne, Strom & Wärme“ sowie „Re/Max Sky“ im Haus der Familie Leitner direkt am Stadtplatz angesiedelt. Im Haus des ehemaligen Friseurs Kolmbauer befindet sich nun das Online Studio nautikuss, in dem Gesundheits- und Medienkompetenz verknüpft werden. Im September hat sich schließlich Traudi Berndl mit ihrem „Xund und Vital Shop“ neu am Stadtplatz 1 angesiedelt. „Den positiven Schwung wollen wir mitnehmen, deshalb arbeiten wir in zwei gemeindeübergreifenden Projekten an der Reduktion des Leerstands. Dabei wollen wir Hauseigentümer und interessierte Nutzer unterstützen und im Idealfall zusammenbringen“, sagt der Bürgermeister.

Projekt „Aktivierung von Leerstand“

Mit einem Förderprogramm des Landes Oberösterreich haben von Leerstand betroffene Hauseigentümer zukünftig die Möglichkeit, eine hohe Förderung für Investitionen an ihren Gebäuden zu lukrieren. Voraussetzung für diese Investitionsförderung ist eine gute analytische Grundlage sowie eine Strategie. „Mit professioneller Begleitung erarbeiten wir gemeinsam mit den anderen RUF-Gemeinden Hagenberg, Unterweitersdorf und Wartberg ein entsprechendes Konzept. In diesen Prozess werden die Hauseigentümer intensiv eingebunden.“

Projekt „Im Zentrum“

Das Projekt „Im Zentrum“ bearbeitet den betrieblichen Leerstand in den Städten Freistadt und Pregarten. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit in vielfältigen Medien wird zum Thema informiert. Das Standortmarketing zielt darauf ab, wieder attraktive Nutzungen in die Erdgeschosszonen anzusiedeln. Durchgeführt wird das von der Leader-Region Mühlviertler Kernland geförderte Projekt von der Geschäftsführerin der Inkoba Freistadt Christa Kreindl.


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