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TRAGWEIN. Zum internationalen Tag der Streuobstwiese am 28. April öffneten Eva und Norbert Eder von der Bio-Streuobstwelt Pankrazhofer in Tragwein ihre Türen und boten interessierten Besuchern gemeinsam mit Bio Austria Oberösterreich und dem Naturschutzbund Oberösterreich ein buntes Programm: kostenlose Führungen, Vorträge, Nistkasten bauen und Seed-Balls formen.

 (Foto: Pia Paulinec)
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Im Fokus stand die Vielfalt und Bedeutung der Streuobstwiese. Das Regenwetter konnte der Begeisterung der anwesenden Gäste nichts anhaben. Der Lagerraum und die Produktionshalle wurden kurzerhand umfunktioniert und boten genügend Platz für Infostände, Verkostungen und interessante Gespräche.

Eva und Norbert Eder ist es ein großes Anliegen, einen Bezug zur Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln zu vermitteln. Sie sind sich sicher: am besten funktioniert das, durch persönliches Erleben. Die Streuobstwelt bietet viele Möglichkeiten, die Hintergründe in der Produktion zu verstehen, die Qualität der handwerklichen Produkte wertzuschätzen und die Personen hinter den Produkten kennen zu lernen. Die Stimmen der Besucher*innen bezeugen, dass ihnen das gelungen ist:

„Ich finde es sehr beeindruckend, welche Produktvielfalt hier am Hof entsteht. Aus Vorarlberg kenne ich Most in der Form nicht. Und hier schmeckt einer besser als der andere“, Josef aus Vorarlberg.

„Beim Pankrazhofer entstehen Lebensmittel, die wertvoll sind. Und man spürt, dass die Familie funktioniert“, Roswitha aus Bad Zell.

„Wir wissen, wie wichtig und wertvoll die Streuobstwiesen sind. Vor allem aber sind wir überwältigt, wie gut der Most schmeckt. Jeder ist ein Gedicht. Es ist schön, dass die Mostkultur wieder belebt wird. Und man schmeckt, dass es ein Qualitätsprodukt ist“, Felix und Theresa aus Hagenberg.

„Am meisten beeindruckt bin ich von der Familie Eder, mit welcher Liebe und Leidenschaft sie hier ans Werk gehen“, Johann aus Katsdorf.

Das Resümee zum ersten Tag der Streuobstwiese in der Streuobstwelt vom Pankrazhofer: „Wir sind überwältigt von den positiven Rückmeldungen. Am meisten freut uns, wenn Gäste nicht nur vom Geschmack unserer Produkte schwärmen, sondern auch wertschätzen, wie dieser zustande gekommen ist. Wir können wohl jetzt schon sagen, dass wir uns auch nächstes Jahr wieder auf zahlreiche Besucher freuen.“

Die beiden Rundwege können jederzeit frei begangen werden. Der kleine dauert ca. 15 Minuten, der große ungefähr 1 Stunde. Verkostet werden kann das gesamte Sortiment zu Hofladen Öffnungszeiten (MO – SA von 8 – 12 Uhr und FR auch von 14 – 18 Uhr) oder eine Auswahl von der Selbstbedinungslabstelle jederzeit. Verweilen in der Streuobstwiese ist ausdrücklich erwünscht. Dazu laden auch Sitzgelegenheiten und ein Spielplatz ein.


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