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KÖNIGSWIESEN. Johannes Aigner ist der neue Ortsstellenleiter des Roten Kreuz Königswiesen.

Ortsstellenleiter Stv. Jürgen Peirlberger, JRK-Leiterin Carina Gruber, Ortsstellenleiter Johannes Aigner (Foto: OÖRK/Ortsstelle Königswiesen/Nicolas Habichler)

Am 29. März fanden in der Rotkreuz-Ortsstelle Königswiesen die Neuwahlen des Ortsstellenausschusses statt. Dabei wurde ein neues Leitungsteam bestimmt, das künftig die Geschicke der Ortsstelle lenken wird. Der bisherige Ortsstellenleiter Karl Wurm legte nach neun Jahren sein Amt zurück. Die Ortsstelle bedankt sich herzlich für sein langjähriges Wirken.

Zahlreiche Ausbildungen

Zum neuen Ortsstellenleiter wurde Johannes Aigner gewählt. Der Geschäftsführer ist seit 1999 aktiver Mitarbeiter beim Roten Kreuz und absolvierte seinen Zivildienst in Königswiesen. Aigner war in den vergangenen neun Jahren bereits als stellvertretender Ortsstellenleiter tätig. Er ist äußerst engagiert und verfügt über zahlreiche Ausbildungen, darunter jene zum Praxisanleiter sowie die Führungskräfteausbildung 1 (Gruppenkommandant).

Stellvertreter

Als sein Stellvertreter wurde der Schönauer Jürgen Peirlberger gewählt. Der technische Angestellte im Bereich Informatik ist seit 2017 beim Roten Kreuz aktiv und bekleidet seit 2020 bereits die Funktion des stellvertretenden Dienstführenden in Königswiesen. Auch er absolvierte den Zivildienst in Königswiesen und bringt dieselben weiterführenden Qualifikationen wie Aigner mit.

Jugendrotkreuz

In ihrer neuen Funktion als Leiterin des Jugendrotkreuzes wurde die ebenfalls aus Königswiesen stammende Carina Gruber gewählt. Sie gilt als sehr motiviert und ambitioniert. Mit aktuell 45 Jugendlichen zählt das Jugendrotkreuz in Königswiesen zu den größten Gruppen im Bezirk und ist eine zentrale Säule der Rotkreuzarbeit vor Ort.

Der Ortsstellenausschuss besteht neben dem Leitungsduo und der Jugendrotkreuzleitung aus mehreren Beiräten. Aktuell engagieren sich 109 Mitarbeiter in der Ortsstelle Königswiesen. Davon 50 im Rettungsdienst, 46 im Jugendrotkreuz, eine Person als Lesecoach, eine im Besuchsdienst, sechs im Blutspendedienst und fünf als allgemein unterstützende Kräfte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 19.565 Stunden geleistet, wovon etwa 12.330 Stunden freiwillig eingebracht wurden.

„Heldentaten vollbringen“

Ortsstellenleiter Johannes Aigner betont die Bedeutung jedes Einzelnen: „Wir sind stolz und dankbar über jeden unserer Mitarbeiter. Eine Ortsstelle lebt nicht von einem Gebäude oder einem Einsatzfahrzeug – es sind die Menschen, die sich mit voller Überzeugung einbringen und damit wahre Heldentaten vollbringen – unsere stillen Helden des Alltags. Dafür ein aufrichtiges Danke!“ Mit diesem neuen Team setzt die Ortsstelle Königswiesen auf Kontinuität und frischen Elan – um auch weiterhin eine verlässliche Stütze für die Bevölkerung zu sein.

Mehr zu Karl Wurm lesen: Karl Wurm aus Königswiesen: Beim Heer mit Retter-Virus infiziert


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