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BEZIRK FREISTADT. Wenn das olympische Feuer von 6. bis 22. Februar in Mailand, Cortina d’Ampezzo und weiteren Orten in Norditalien brennt, sind auch drei Akteure aus dem Bezirk Freistadt vertreten.

Markus Gutenbrunner im Olympia-Ort Livigno in Italien (Foto: Ski Austria/Karlheinz Wieser)
  1 / 3   Markus Gutenbrunner im Olympia-Ort Livigno in Italien (Foto: Ski Austria/Karlheinz Wieser)

Einer von ihnen ist der Liebenauer Markus Gutenbrunner, seit 2022 sportlicher Leiter des Ski Austria Skicross-Teams. Sein Einsatz bei Olympia beginnt am 14. Februar, die Mannschaft reist am 15. Februar nach Livigno, Italien, nachdem der letzte Weltcup-Bewerb absolviert wurde. Die olympischen Skicross-Bewerbe finden am 20. (Damen) und 21. Februar (Herren) statt.

Nur eine Medaille zählt

„Ein Olympiajahr ist immer speziell“, sagt Markus Gutenbrunner. „Die Vorbereitungen dafür laufen im Prinzip ein ganzes Jahr, von Wettkampf zu Wettkampf.“ Vier Weltcuppodeste hat das österreichische Team in der heurigen Saison bereits zu Buche stehen, das große Ziel für Olympia ist natürlich eine Medaille. „Hier zählt nur eine Medaille, so ehrlich muss man sein. Ein Olympiasieger bleibt für immer, das ist ein ganz wichtiges Ereignis für uns.“

Großes mediales Interesse

Gutenbrunner, der unter anderem für die strategische Ausrichtung des Skicross-Sports, das Personal und vieles mehr zuständig ist, sieht Olympia als große Chance für den Sport. „Das mediale Interesse ist sehr groß, die Sportler werden in den Mittelpunkt gerückt.“

Der Liebenauer wird bei den Olympischen Bewerben vorrangig im Ziel mitfiebern und als Mädchen für Alles seine Athleten – es sind vier Herren und drei Damen im olympischen Team – bestmöglich unterstützen; sei es beim Weitergeben von wichtigen Infos, Schi abnehmen oder Trinkflasche reichen, aber vor allem als emotionale Stütze.

Abenteuer Austria House

Ein ganz großes Abenteuer wird Olympia 2026 für eine achtköpfige Gruppe von Schülern der Bad Leonfeldener Tourismusschulen. Die Jugendlichen, darunter Anna Viertlmayr aus Gutau, absolvieren im Austria House in Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten drei Wochen lang einen außergewöhnlichen Praxiseinsatz. „Wir werden im Service, im Housekeeping und in der Küche eingesetzt“, so Anna Viertlmayr im Interview mit OÖN-TV. „Am liebsten ist mir das Servieren“, meint die Gutauerin, und hofft auf ein paar Worte mit dem einen oder anderen Prominenten.

Kaiserschmarrn bis Wiener Schnitzel

Die Freude auf den Arbeitseinsatz ist bei den Schülern ebenso groß wie die Aufregung. Ausgewählt wurden nur Schüler ab 18 Jahren, die gute Schulnoten haben, immerhin versäumen sie zwei Schul-, aber auch eine Ferienwoche. Ihr Lehrer Stefan Sigmund: „Wir haben eifrig für den Einsatz im Austria House geübt, von der Zubereitung von Kaiserschmarrn und Wiener Schnitzel über das Servieren eines Aperitifs bis zum Bewahren eines professionellen Auftritts auch in stressigen Situationen.“

Zum dritten Mal bei Olympia

Zu den Olympischen Spielen geht es für Bad Leonfeldner Tourismusschüler übrigens schon zum dritten Mal. Das Austria House sieht sich als Visitenkarte für Österreich. „Die jungen Talente unserer Tourismusschulen sind die perfekten Botschafter für das, wofür Österreich weltweit geschätzt wird: Herzlichkeit, höchste Servicequalität und eine unvergleichliche Kulinarik. “, freut sich ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch auf deren Einsatz.

Servicemann gefordert

Viel Arbeit bei Olympia steht auch Benedikt Moser bevor. Der Bad Zeller, den Tips-Leser aus unserem Vorjahres-Porträt kennen (www.tips.at/n/680537), hat als Servicemann bei der Skifirma Kästle angedockt. Seine Aufgabe ist es, der slowenischen Skiläuferin Ilka Štuhec die Ski optimal zu präparieren.


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