Friedens.Wandern auf den Spuren des Bauernkrieges in Freistadt
FREISTADT. Auf die Spuren der Belagerung und der Einnahme der Stadt während des Bauernkrieges und der Genenreformation vor 400 Jahren begibt sich das ökumenische Friedens.Wandern am Sonntag, 22. Februar.
Die ökumenische Friedenswanderung, organisiert vom katholischen und evangelischen Bildungswerk und dem Schlossmuseum Freistadt, erinnert an ein geschichtliches Großereignis: den oberösterreichischen Bauernkrieg 1626 und die Ereignisse vor und in Freistadt.
Bei der Friedenswanderung werden Originalschauplätze der Kämpfe, wie etwa die Frauenkirche, das Böhmertor und das Schloss, besucht. Zu den geschichtlichen Erklärungen gibt es Musik und spirituelle Impulse.
Unruhige Zeiten mit Krieg und Misswirtschaft
Damals waren die Zeiten unruhig und instabil, die Bevölkerung litt unter den ungeheuren Abgaben und Steuern. Ursache dafür waren Kriege und Misswirtschaft. Dazu kam die Glaubensspaltung, die die Bevölkerung in zwei verfeindete Gruppen teilte. Eine friedliche Lösung der Probleme wurde von keiner Seite angestrebt. Das Land ob der Enns war an Bayern verpfändet und Toleranz war weder in wirtschaftlichen noch in religiösen Fragen zu erwarten.
Die Belagerung und die Einnahme der Stadt Freistadt 1626 durch die Bauern war daher beinahe eine logische Folge dieser fatalen Situation. Die Bewohner mussten schreckliche Monate und Jahre ertragen.
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