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Auswertungen nach brutalem Mord in Linz „ausgesprochen zeitaufwendig“

Online Redaktion, 10.02.2026 16:09

LINZ. Nach dem brutalen Mord an einem 49-jährigen Linzer im Jänner in der Harrachstraße laufen die Ermittlungen der Polizei weiter auf Hochtouren. Die Auswertungen von Überwachungskameras und Telekommunikationsdaten seien „ausgesprochen zeitaufwendig“ und werde mehrere Wochen in Anspuch nehmen, heißt es am Dienstag seitens des Landeskriminalamtes. 

Kerzen und Blumen im Eingangsbereich in der Linzer Harrachstraße. (Foto: TEAM FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR)

Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Linz ist weiterhin sehr zurückhaltend bei der Veröffentlichung von Details, um die Ermittlungen nicht leichtfertig zu gefährden.

Aktuell ist der Tatort noch nicht freigegeben, eine Freigabe soll aber in den nächsten Tagen erfolgen, heißt es.

Auswertungen dauern mehrere Wochen

„Die Sichtung und Auswertung sichergestellter Aufzeichnungen aus unterschiedlichen Überwachungskameras im Umfeld des Tatortes ist ausgesprochen zeitaufwendig und wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Manche Aufnahmen müssen mehrmals gesichtet und eventuell auch nachbearbeitet werden“, teilt das Landeskriminalamt ebenfalls mit.

Ähnlich zeitaufwendig gestalte sich die Auswertung von Telekommunikationsdaten, die Auswertung sichergestellter elektronischer Datenträger und diverse Rechtshilfeersuchen an ausländische Anbieter von Internetdiensten. Die Beantwortung letzterer könne auch bei schweren Kapitalverbrechen „erfahrungsgemäß mehrere Wochen und Monate“ dauern.

Ermittlungsgruppe arbeitet

Im Landeskriminalamt wurde eine eigene fachübergreifende Ermittlungsgruppe gebildet. Aufgrund des Drogenfunds scheinen laut Polizei Verbindungen zum Drogenmilieu, aber auch Verbindungen in die Rotlichtszene möglich.

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