Birgit Stadler übernimmt Leitung im Lebenshilfe-Wohnhaus Freistadt
FREISTADT. Das Wohnhaus Freistadt der Lebenshilfe Oberösterreich steht seit 1. Jänner unter der Leitung von Birgit Stadler.
Birgit Stadler arbeitete bereits acht Jahre als Seniorenbetreuerin im Wohnhaus Freistadt. Der Wunsch, einmal selbst die Leitung eines Wohnhauses zu übernehmen, begleitete sie schon früh. Durch ihre langjährige Tätigkeit ist sie im Team gut verankert und bringt viel Erfahrung in ihre neue Aufgabe bei der Lebenshilfe Oberösterreich ein.
Seit 20 Jahren im Pflegeberich
Stadler ist seit rund 20 Jahren im Pflegebereich tätig. Nach mehreren Stationen in der Altenpflege entschied sie sich bewusst für die Arbeit mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. „Hier bleibt mehr Zeit für die Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse“, erklärt sie. Neben ihrer beruflichen Praxis absolvierte sie unter anderem Ausbildungen in der Altenfachbetreuung sowie mehrere Weiterbildungen, darunter einen Diplomlehrgang und einen Case- und Care-Management-Lehrgang.
Starke Hausgemeinschaft
Im Lebenshilfe-Wohnhaus Freistadt leben aktuell 21 Bewohner, davon ist ein Wohnplatz als Kurzzeitpflegeplatz festgelegt, sowie vier Plätze im teilbetreuten Wohnen. Begleitet werden die Bewohner von einem Team aus rund 25 Mitarbeitern, darunter auch Praktikanten sowie Mitarbeitende in Reinigung und Sekretariat.
Gesellschaftliches Leben
Viele Bewohner verbringen ihren Alltag im Wohnhaus, das zentral in der Stadt liegt. Das Haus ist gut in das gesellschaftliche Leben eingebunden: Freizeitangebote, Einladungen zu Veranstaltungen, die Teilnahme an Chören oder Handarbeitsgruppen gehören für viele Bewohner dazu. Viele Wege können selbstständig zu Fuß erledigt werden.
Ein wertschätzender Umgang, feste Rituale und wiederkehrende Strukturen prägen das Zusammenleben im Wohnhaus. Sie geben den Bewohnern Sicherheit und Orientierung. „Es soll ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt – für Bewohner ebenso wie für Mitarbeiter und Angehörige“, betont Stadler. Auch Praktikanten und Zivildiener kommen gerne ins Haus, die Arbeitsgruppe der Lebenshilfe ist im Bezirk sehr aktiv.
Fachkräfte
Ein zentrales Thema, welches viele Wohnhäuser für Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt, ist das zunehmende Alter vieler Bewohner. Damit verbunden sind neueAnforderungen an Begleitung und Betreuung. Gleichzeitig bleibt die Selbstbestimmung im Alltag ein wichtiger Grundsatz: Die Bewohner sollen ihr Leben so weit wie möglich selbst gestalten können – mit Unterstützung dort, wo sie benötigt wird. Es werden daher Fachkräfte, aber auch interessierte Quereinsteiger, die gerne mit Menschen arbeiten und Teil eines engagierten Teams werden möchten, gesucht.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden