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Grünbacher Markus Hollinger zum Landesobmann der MS-Gesellschaft gewählt

Mag. Michaela Maurer, 18.02.2026 16:38

GRÜNBACH. Der Grünbacher Markus Hollinger wurde zum Landesobmann der MS-Gesellschaft (Multiple Sklerose) Oberösterreich gewählt. 

  1 / 2   Die Interessen der MS-Betroffenen werden durch Landesobmann Markus Hollinger vertreten. Unterstützt wird er von seinen Stellvertreterinnen Edith Pusch und Martina Mimler. (Foto: privat)

Unter dem Vorsitz von Präsident Michael Guger fand die Generalversammlung der MS-Gesellschaft Oberösterreich statt. Die Hauptaufgabe als Landesobmann besteht darin, ein Bindeglied zwischen an MS erkrankten Menschen und der MS Gesellschaft OÖ zu sein.

„Zur Seite stehen“ 

Die MSGOÖ unterstützt zahlreiche regionale Selbsthilfegruppen. Es werden Treffen und Ausflüge organisiert, bei denen auch Rollstuhlfahrer teilnehmen können. Das jährlich stattfindende Sommerfest ist immer wieder ein Highlight. „Betroffene nicht alleine zu lassen, sondern ihnen persönlich, durch finanzielle Zuwendungen, durch Information aber auch durch Geselligkeit zur Seite zu stehen, ist uns besonders wichtig“, sagt Hollinger. Die MS Gesellschaft Oberösterreich ist eine wichtige Anlaufstelle für alle Betroffenen.

„Krankheit mit 1000 Gesichtern“ 

„Weil ich und meine Frau Alexandra seit zirka 20 Jahren Multiple Sklerose haben, wissen wir sehr genau, was diese gemeine Autoimmunerkrankung mit sich bringt“, schildert Hollinger. „Bekommt man die Diagnose MS gestellt, verändert sich das ganze Leben. Es ist nicht selten, dass sich das gesellschaftliche Zusammensein einschränkt, oder man ist nicht mehr mobil. Andere wiederum können im Arbeitsleben nicht mehr Fuß fassen, viele können keinen Sport mehr ausüben, weil sie körperlich sehr eingeschränkt sind. Daher nennt man Multiple Sklerose auch die Krankheit mit den 1000 Gesichtern. Zuhören, die Bedürfnisse, Wünsche und Anregungen aufnehmen und an die MS-Gesellschaft-Oberösterreich weitergeben, damit wir gemeinsam etwas bewirken können, das ist unsere Aufgabe.“ 


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