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Online Redaktion, 20.05.2026 14:30

ST. OSWALD BEI FREISTADT. Wer die neue Volksschule St. Oswald betritt, erkennt sofort, dass hier Architektur und Pädagogik Hand in Hand gehen. Das neue Schullogo und das Leitbild „Lernraum, Freiraum, Lebensraum“ sind nicht bloß Worte, sondern in jedem Winkel des Gebäudes spürbar.

Projekt Klimaacker: Die erste und zweite Klasse pflanzen Kräuter. (Foto: Neumüller)
  1 / 2   Projekt Klimaacker: Die erste und zweite Klasse pflanzen Kräuter. (Foto: Neumüller)

Ein Herzstück ist das Projekt „Kunst am Bau“, das konsequent auf das pädagogische Konzept abgestimmt wurde: Die Kunstwerke aus dem Naturmaterial Holz sind bewusst so gestaltet, dass sie begreifbar, begeh- und bekletterbar sind. Dieser niederschwellige Zugang ermöglicht es den Kindern, Kunst spielerisch in ihren Alltag zu integrieren und spiegelt gleichzeitig die Nachhaltigkeit der neuen Holzbauklassen wider.

Helle, moderne Flächen

Die räumliche Transformation im Inneren ist beeindruckend und folgt klaren pädagogischen Zielen. Wo früher eine dunkle Zentralgarderobe war, lädt heute eine lichtdurchflutete Bibliothek mit eigener Leseterrasse zum Schmökern ein.

Auch die Räume für die Nachmittagsbetreuung (GTS) wurden völlig neu gedacht: Statt vieler kleiner Zimmer stehen den Kindern nun große, helle Flächen mit modernster Medienausstattung und direktem Zugang zum Innenhof zur Verfügung.

Sogar die Funktionsräume wurden optimiert: Das ehemalige Konferenzzimmer und die Direktion wurden in einen modernen Raum für Technik und Design (Werkraum) verwandelt, während die Verwaltung in ehemalige Klassenräume umzog, die nun auch eine Lounge und Besprechungszonen bieten.

Hohe pädagogische Qualität

Diese hohe Qualität der schulischen Umgebung wird durch zahlreiche offizielle Zertifikate untermauert. Die Volksschule trägt mit Stolz das Österreichische Umweltzeichen sowie die Auszeichnungen als Klimabündnisschule, „Bewegte Schule“ und das Schulsportgütesiegel.

Schule ist mehr als Unterricht

Das Ziel war es, nicht nur funktionale Räume zu schaffen, sondern eine Umgebung, in der sich Kinder und Lehrpersonen gleichermaßen wohlfühlen können. Die neuen Garderoben direkt vor den Klassen und offene Lernbereiche in der Aula fördern ein modernes Miteinander und bieten den Kindern den nötigen Freiraum für ihre Entwicklung.

Es ist ein Ort entstanden, der weit über den Unterricht hinaus wirkt und das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde nachhaltig stärken wird.


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