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HAGENBERG. Isabella Pühringer sammelte mit ihrer „Tour de Irland“ Spenden in der Höhe von 6.000 Euro für den Verein „Herz bewegt“ und legte dabei beeindruckende 2.200 Kilometer sowie mehr als 18.000 Höhenmeter auf dem Fahrrad zurück.

  1 / 3   Isabella Pühringer sammelte Spenden in der Höhe von 6.000 Euro für den Verein "Herz bewegt". (Foto: privat)

Innerhalb von nur zehn Tagen führte die Reise von Irland bis nach Oberösterreich. Die sportliche Leistung übertraf selbst die Erwartungen der ambitionierten Radsportlerin. „Natürlich wusste ich, dass die Tour eine große Herausforderung wird, aber was am Ende tatsächlich möglich war, hat mich selbst überrascht“, erzählt Pühringer.

Herzoperationen ermöglichen

Im Mittelpunkt stand für sie jedoch nicht die sportliche Höchstleistung, sondern der gute Zweck. Mit ihrer Aktion unterstützte sie den Verein „Herz bewegt“, der lebensnotwendige Herzoperationen für Kinder in Entwicklungsländern ermöglicht. Viele der betroffenen Kinder hätten ohne medizinische Hilfe kaum eine Überlebenschance.

„Mehr als erwartet“ 

Die Resonanz auf die Spendenaktion war überwältigend. Mehr als 6.000 Euro konnten gesammelt werden. „Das ist deutlich mehr, als ich erwartet habe. Hinter dieser Summe steht konkrete Hilfe für Kinder, die dringend eine Operation benötigen“, freut sich die 33-jährige Hagenbergerin.

„Reibungslose Tour“ 

Besonders positiv verlief auch die Reise selbst. Trotz der enormen Distanz blieb Pühringer von größeren Problemen verschont. „Es war vermutlich die reibungsloseste Tour, die ich bisher erlebt habe“, sagt sie. Auch das Fahren auf der linken Straßenseite in Irland und England stellte sich als weit weniger schwierig heraus als zunächst angenommen.

Glück hatte die Sportlerin zudem mit dem Wetter. Abgesehen von leichtem Regen am ersten Tag und einem Gewitter kurz vor Ende der Tour blieb sie weitgehend trocken. Als sie das Unwetter in Straubing erwischte, bewies sie Improvisationstalent. Nach einem spontanen Einkauf eines Handtuchs, setzte sie ihre Fahrt unbeirrt fort und absolvierte noch rund 50 Kilometer bis zur nächsten Unterkunft.

Besondere Begegnungen

Neben den sportlichen Herausforderungen bleiben vor allem die Begegnungen mit Menschen in Erinnerung. Viele unterstützten die Radfahrerin unterwegs, motivierten sie oder spendeten aufmunternde Worte. Ebenso spürbar war die Unterstützung aus der Heimat. Zahlreiche Menschen verfolgten ihre Reise über soziale Medien, teilten Beiträge, spendeten und fieberten mit. 

Herzlicher Empfang

Der emotionalste Moment wartete schließlich am Ende der Reise. Mehr als 20 Freunde, Familienmitglieder und Unterstützer bereiteten Isabella Pühringer nach ihrer Rückkehr einen herzlichen Empfang. „Nach all den Kilometern und langen Tagen auf dem Rad von so vielen lieben Menschen empfangen zu werden, war das größte Geschenk dieser Tour“, erzählt sie bewegt. 

Für die 33-Jährige bleibt die „Tour de Irland“ weit mehr als eine sportliche Herausforderung. Aus einer Idee wurde ein Herzensprojekt, aus vielen einzelnen Spenden eine beachtliche Spendensumme und aus persönlichem Einsatz konkrete Hilfe für herzkranke Kinder. „Diese Tour hat mir wieder gezeigt, wie viel möglich ist, wenn Menschen zusammenhelfen“, sagt Pühringer. 


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