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WARTBERG. Die Marktgemeinde Wartberg und die Stadtgemeinde Pregarten haben die Wehranlage bei der Kriehmühle saniert und mit einer naturnahen Fischaufstiegshilfe ausgestattet. Das rund 250.000 Euro teure Projekt wurde im Frühjahr 2026 abgeschlossen und erfüllt die Vorgaben der Europäischen Union zur ökologischen Durchgängigkeit von Gewässern.

 (Foto: Marktgemeinde Wartberg ob der Aist).)
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Die Wehranlage bei der Kriehmühle im Landschaftsschutzgebiet Feldaisttal war aufgrund einer abgelaufenen wasserrechtlichen Bewilligung herrenlos geworden. Der Wartberger Gemeinderat beschloss daher 2023 gemeinsam mit der Stadtgemeinde Pregarten die Übernahme des Querbauwerks und den Einbau einer Fischaufstiegshilfe. Dabei blieb die charakteristische Gestaltung der historischen Wehranlage erhalten.

Die Baumaßnahme wurde vom Gewässerbezirk Linz umgesetzt und im Frühjahr 2026 fertiggestellt. Die Fischaufstiegshilfe aus Granitsteinen fügt sich laut Gemeinde naturnah in die Flusslandschaft ein.

Hohe Förderquote für weitere Projekte

Die Investitionskosten von rund 250.000 Euro werden durch Bundes- und Landesförderungen zu bis zu 98 Prozent gedeckt. Den verbleibenden Eigenanteil tragen Wartberg und Pregarten jeweils zur Hälfte.

Bereits im Sommer 2026 beginnt der Bau einer weiteren Fischaufstiegshilfe bei der Noitzmühle, rund einen Kilometer flussabwärts. Das Projekt kostet voraussichtlich rund 400.000 Euro. Als größte Herausforderungen gelten die beengten Platzverhältnisse und die notwendige Zwischenfinanzierung bis zur Auszahlung der Fördermittel.


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