20 Jahre Verein Immanuel: Sozialpreis für das Kurhotel Bad Zell
SCHÖNAU. Die Kurhotel Bad Zell GmbH ist Träger des Sozialpreises Immanuel 2026. Die Auszeichnung wurde am Freitag bei der 20-Jahr-Feier des Vereins in Schönau überreicht.

Der Sozialpreis „Immanuel“ wird vom Verein Immanuel mit Sitz in Schönau im Mühlkreis vergeben. Ausgezeichnet werden regionale Betriebe und Privatpersonen im Mühlviertel, die sich besonders für die Arbeitsintegration von Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen einsetzen.
Zu den engagierten Unternehmen gehört die Kurhotel Bad Zell GmbH. Bereits seit 2011 ist Daniel Weißengruber aus St. Leonhard dort im Gastronomiebereich tätig. Der gelernte Koch konnte seinen Beruf wegen psychosozialer Probleme nicht mehr ausüben. Die Betreuung durch den Verein Immanuel machte es möglich, dass Weißengruber wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß gefasst hat. Den Sozialpreis Immanuel nahm er bei der 20 Jahr-Feier auf dem neuen Schönauer Ortsplatz gemeinsam mit Chefkoch Walter Brandstetter, Petra Lindner vom Personalbüro des Kurhotels und Marketingleiterin Daniela Koller entgegen.
Unterstützung im Krisenfall
Besonders großen Applaus bekamen bei der Jubiläumsfeier aber nicht nur die Immanuel-Preisträger. Zwei Kunden, Kathrin Wimmer und Marcel Hackl, berichteten aus ihren Erfahrungen mit der Betreuung durch den Sozialverein unter der Leitung von Geschäftsführer Reinhard Riegler aus Schönau und Obmann Franz Hochstöger aus St. Georgen am Walde.
Wenn sich eine psychische Krise anbahne, so Kathrin Wimmer, „ist bei Immanuel immer jemand da, mit dem man drüber reden kann und der einem hilft, nicht gleich alles hinzuschmeißen.“ Bei der jungen Frau hat die Betreuung so gut funktioniert, dass sie derzeit sogar die Ausbildung zum Werkmeister absolviert.
Soziallandesrat gratulierte
Unter den Gratulanten zum 20-jährigen Bestehen des Vereins waren neben den Mitgründern LAbg. a. D. Gabriele Lackner-Strauss und Gründungsobmann Bernhard Klein auch Bezirkshauptfrau Andrea Wildberger und Soziallandesrat Christian Dörfel. Er gratulierte dem Verein, der maßgeblich von der Sozialabteilung des Landes Oberösterreich finanziert wird, zu seiner erfolgreichen Tätigkeit und sagte auch künftig finanzielle Unterstützung aus seinem Ressort zu.


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