Themenweg „Frauenspuren“ beleuchtet Freistädter Geschichte aus Frauensicht
FREISTADT. Mit dem neuen Themenweg „Frauenspuren“ rückt die Initiative Fraustadt Freistadt acht Frauen in den Mittelpunkt, die für die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte hinweg prägend waren. Eröffnet wurde das Projekt jüngst von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.

Historische Rundgänge widmen sich häufig Herrschern, Kaufleuten oder anderen prägenden männlichen Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Der Themenweg „Frauenspuren“ setzt einen anderen Schwerpunkt: An acht Stationen in der Freistädter Altstadt werden Frauen vorgestellt, die stellvertretend für 800 Jahre Stadtgeschichte stehen.
Mit Freistadt verbunden
Die porträtierten Frauen stammen aus unterschiedlichen Jahrhunderten und Lebensbereichen. Dazu zählen unter anderem die heilige Katharina von Alexandrien und Elisabeth von Görz und Tirol. Andere waren Ehefrauen wohlhabender Bürger, gingen eigene Wege oder erarbeiteten sich in ihrem Beruf Respekt und Anerkennung. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf unterschiedliche Weise mit Freistadt verbunden sind und die Entwicklung der Stadt mitgeprägt haben.
Für die Inhalte recherchierte ein Expertenteam rund ein Jahr lang die Biografien der ausgewählten Frauen. „Mit dem Themenweg wollen wir jene Frauen sichtbar machen, deren Leistungen in der Geschichtsschreibung oft wenig Beachtung gefunden haben“, sagte Heidemarie Pöschko von der Initiative Fraustadt Freistadt bei der Eröffnung.
„Frauen stärker ins Bewusstsein rücken“
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner bezeichnete den Themenweg als wichtigen Beitrag, um die Leistungen von Frauen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Der Rundgang kann mit einem kostenlosen Folder erkundet werden, der im Tourismusbüro sowie in Freistädter Hotels aufliegt. Außerdem werden geführte Touren angeboten. Details: fraustadt-freistadt.at


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