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KALTENBERG. Modern und bedarfsgerecht präsentiert sich das neue Mehrzweckgebäude. Es ist ein Bekenntnis zu nachhaltiger Bauweise und fügt sich harmonisch ins Ortsbild ein.¶

Von der Fassade bis zum Innenraum: Holz dominiert das Musikheim. (Foto: Musikverein)
  1 / 9   Von der Fassade bis zum Innenraum: Holz dominiert das Musikheim. (Foto: Musikverein)

Zu den großzügigen Probenräumen mit perfekter Akustik kommen flexible Flächen für Workshops, Chorproben und kleinere Konzerte. Die Raumgestaltung ist offen, es gibt multifunktionale Bereiche für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Große Fensterflächen lassen viel Licht ins Innere. Neben der Fassade aus Kaltenberger Tannenholz unterstreichen auch die energiesparende Haustechnik und hochwertige Materialien den Anspruch auf Nachhaltigkeit.

„Architekt Stefan Punz hat bei der Planung sehr gut mitgedacht“, zollt Musikvereinsobmann Norbert Gillinger dem Planer großes Lob. Viel Unterstützung kam auch vom Bauausschuss der Gemeinde mit Obmann Matthias Wurz. 

Platz für Bauhof und Feuerwehr

Die 285 Quadratmeter große Fläche des Musikheims im oberen Stockwerk wird barrierefrei und ebenerdig erschlossen. 140 Quadratmeter im Untergeschoß sind für Gerätschaften, Fahrzeuge und Maschinen des Bauhofs vorgesehen. Bisher waren diese auf verschiedene Standorte aufgeteilt. Auch die Freiwillige Feuerwehr findet hier einen Abstellplatz für die Ausrüstung der Feuerwehrjugend. „Ich bin sehr dankbar, dass die Bauarbeiten unfallfrei verlaufen sind und dass wir bei den Kosten im Plan liegen“, sagt Bürgermeister Alois Reithmayr. 

Tatkräftige Eigenleistungen

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Finanzielle Unterstützung kam vom Förderprogramm Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung des Landes OÖ, und vom Waldfonds der Bundesregierung. Leistbar geworden ist das Projekt auch durch tatkräftige Eigenleistungen und Finanzmittel des Musikvereins in der Höhe von 210.000 Euro. Nicht zuletzt haben die hervorragende Zusammenarbeit der Vereine im Ort und deren Unterstützung und Sponsoring zum Gelingen des Neubaus beigetragen.


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