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FREISTADT. Den zweiten Platz in der U23-Wertung bei der Mountainbike-Staatsmeisterschaft in Kürnberg holte sich Alexander Stadler vom Mühlviertler Bike-Team, ein Reifendefekt verhinderte den Sieg. 

Alexander Stadler feierte nach kurzer Enttäuschung seinen Vizemeistertitel
Alexander Stadler feierte nach kurzer Enttäuschung seinen Vizemeistertitel

Alexander Stadler hatte große Ziele für die österreichische Meisterschaft, was seine Nervosität vor dem Start in die Höhe trieb. Nach einem gelungenen Start befand sich der U23-Fahrer nach der ersten Schleife in aussichtsreicher Position auf den zweiten Platz in der U23 Wertung. Nach einer ruppigen Abfahrt zog sich der Konkurrent um den Sieg einen Reifendefekt zu und Stadler konnte sich an die erste Position setzen. Um den Defekt zu beheben, händigte der Freistädter seine Pumpe seinem Widersacher aus. Stadler trotze der großen Hitze und fuhr ein konstantes Rennen mit einem Vorsprung von etwa fünf Minuten. Doch zehn Kilometer vor dem Ziel passierte ihm ein Missgeschick und nun hatte auch er einen Reifendefekt. Die Behebung kostete viel Zeit und die mögliche Chance auf den Meistertitel war verspielt. Am Ende reichte es für den Vizestaatsmeistertitel, welcher nach anfänglichen Enttäuschung über den vergeben Sieg doch noch ein wenig gefeiert wurde.

Schwarzer Tag für Hölzl

Michael Hölzl erwischte einen rabenschwarzen Tag beim Rennen in Kürnberg. Von Beginn an drehten sich seine Beine nicht richtig und der Druck am Pedal fehlte. Möglicherweise steckten die gesundheitlichen Problem der Vorwoche noch in seinem Körper. Mit leeren Beinen und einem „leeren Kopf“ beendete Hölzl das Rennen bei Kilometer 40 vorzeitig. Er hofft nun auf bessere Ergebnisse nach einem nicht ganz gelungenen Start in die Saison.

Youngstar Top

Youngstar Thomas Tichler war dieses Mal wieder auf der Light Strecke unterwegs. Die genaue Streckenbesichtigung zahlte sich aus und er konnte ein gutes Rennen fahren. Am Ende reichte es für den achten Gesamtrang und den sechsten Rang bei den Junioren.

Mit Krämpfen ins Ziel

Michael Kampelmüller, der auch bei der Österreichischen Meisterschaft startete, erwischte einen ganz guten Start. Er fuhr lange Zeit auf dem fünften Platz in der U23 Wertung, allerdings fehlte ihm nicht viel Zeit auf das Podest. Bis Kilometer 45 fuhr er ein tadelloses Rennen, doch dann verlor er die Trinkflasche, was angesichts der großen Hitze zu einem Problem wurde. Mit Krämpfen in den Beinen rettete er sich noch irgendwie ins Ziel.

Kaputte Felge

Auch Patrick Katzmair war in Kürnberg mit von der Partie. Er versuchte sein Glück auf der Medium Strecke. Nach einem sehr guten Start passierte ihm in einer Abfahrt ein Missgeschick. Er beschädigte sich seine Felge so sehr, dass an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war. Etwas enttäuscht über den Ausgang des Rennens blickt Kathmair aber zuversichtlich auf die nächsten Rennen, da seine Form stimmt.


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