Sechsjähriger Freistädter feiert Rennkart-Debüt in Tschechien
FREISTADT. Der erst sechsjährige Liam Senegacnik aus Freistadt sorgt für Furore. Als jüngster Teilnehmer in der tschechischen Kart-Meisterschaft stellte sich Liam Senegacnik im Autodrom von Vysoké Mýto erstmals der internationalen Konkurrenz.

Unterstützt von seiner Mutter Jarča und seinem Vater Dominik meisterte der Nachwuchsrennfahrer seine Premiere mit bemerkenswerter Leistung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Training zeigte Liam im ersten Rennen eindrucksvoll auf: Vom 14. Startplatz arbeitete er sich mit starken Überholmanövern bis auf Rang sechs nach vorne und hielt diese Position auch im ersten Vorfinale souverän bis ins Ziel.
Herausforderungen gut gemeistert
Im zweiten Vorfinale konnte er zunächst einen weiteren Platz gutmachen, ehe ein kleines Missgeschick ihn auf Rang zehn zurückwarf. Vor dem Finale stellte einsetzender Regen das Team vor eine zusätzliche Herausforderung – in kürzester Zeit musste das Kart auf ein Regensetup umgebaut werden. „Liam musste sich nach dem Start erst an die schwierigen Bedingungen gewöhnen, hat sich dann aber mit sehenswerten Manövern bis auf Platz sieben nach vorne gearbeitet“, berichtet Vater Dominik.
Großes Potential
Doch die harte Schule des Motorsports will durchlaufen werden: „Im Hitze des Gefechts habe ich den Kettenschutz nicht richtig angezogen und so ist dieser abgefallen“, nimmt Dominik die Schuld auf sich. „Wenn die Abdeckung fehlt, wird er von den Offiziellen aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen.“ Trotz dieses Rückschlags setzte der junge Oberösterreicher ein deutliches Ausrufezeichen und unterstrich sein großes Potential. Mit der Unterstützung von Daniel Schaufler, Vater von Kart-Ass Niklas Schaufler, soll bereits beim nächsten Rennen der nächste Schritt nach vorne gelingen.


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