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FREISTADT. Der Freistädter Liam Senegacnik verpasste an seinem siebten Geburtstag hauchdünn sein erstes Podium in der tschechischen Kart-Meisterschaft.

 (Foto: Sara Pokorna)
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Rund 100 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt ging am vergangenen Wochenende der dritte Meisterschaftslauf in Písek über die Bühne. Die Strecke in Südböhmen zählt zu den spektakulärsten Kartstrecken des Kontinents. Für Rookie Liam Senegacnik aus Freistadt war es aber nicht nur deshalb ein ganz besonderes Wochenende, sondern auch aufgrund seines siebenten Geburtstags.

Top-Leistung abgeliefert 

Grund zum Feiern gab es jedoch nicht nur abseits, sondern auch auf der Strecke. Liam zeigte seine bislang stärkste Leistung im 60-ccm-Rennkart – und das als einziger Österreicher gegen internationale Konkurrenz. Vater Dominik Senegacnik: „Alle anderen sind ein bis zwei Jahre älter als er – gerade in diesem Altersspektrum ist die Entwicklung enorm. Deshalb ist es eine Topleistung von Liam, wenn er die anderen schlagen kann.“

Knapp am Podest vorbei

Nach guten Zeiten im Training steckte er im Qualifying zunächst im Verkehr fest, mit einer letzten schnellen Runde gelang ihm jedoch der Sprung auf den guten fünften Platz. In den Vorläufen sicherte er sich die Ränge fünf und vier, ehe er im Superfinale zum Angriff auf das Podium ansetzte. „Liam ist die Hälfte des Rennens auf Platz drei gelegen, am Ende verpasste er das Podium um nur 0,062 Sekunden“, erzählt der stolze Vater - und es ist abzusehen, dass es bis zum ersten Stockerlplatz nicht mehr lange dauern wird.


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