Junge Grünen blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück
FREISTADT. Die Jungen Grünen veranstalteten im Jahr 2015 zahlreiche Aktionen, die von Demonstrationen über Bildungsdiskussionen bis zu einer Kampagne unter dem Motto „Unsere Stadt Dein Wohnzimmer“ reichen.

Im vergangenen Jahr wurden Aktionen zu der noch immer aktuellen Flüchtlingsproblematik organisiert. Im März verteilten die Mitglieder Flyer, um auf die hetzerische und menschenverachtende Politik von manchen Politikern aufmerksam zu machen. Die Jungen Grünen organisierten gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend Freistadt eine Demonstration unter dem Motto „Freistadt hilft“, da Freistadt Anfang des Jahres von rechtsextremen Identitären besucht wurde und rechtsextreme Botschaften verbreitet wurden. Am Weltflüchtlingstag machte sich die politische Partei mit einem Infostand stark für eine menschliche Asylpolitik. „Die Aktionen zu menschlicher Asylpolitik waren sehr wichtig um die Stimmung gegenüber Asylwerber zu verbessern. Auch die rechtsextreme Gruppe von Identitären konnten wir mit der Demonstration „Freistadt hilft!“ zum Verstummen bringen“, erklärt Bezirkssprecher Sebastian Merten.
In Sachen Bildung war für die Jungen Grünen 2015 klar, dass Schule nicht sitzen bleiben darf. Denn Bildung hat Auswirkungen auf das gesamte weitere Leben. Es wurden Flyer verteilt, Gespräche über Forderungen, wie Notenabschaffung oder Talentförderung geführt und eine große Bildungsdiskussion organisiert. „Die Bildungspolitik gehört eindeutig reformiert. Das jetzige Schulsystem droht sitzen zu bleiben“, befürchtet Sprecherin Lea Rosina.
Im September fand die große „Unsere Stadt Dein Wohnzimmer“ Kampagne statt. In der Kampagne ging es darum, die Lebensqualität und den öffentlichen Raum im Bezirk Freistadt zu attraktiveren. Es gab zahlreiche Aktionen: Vom mobilen Wohnzimmer bis zu Lokaltouren in Freistadt. In der Kampagne forderten die Jungen Grünen Freistadt mehr Sitz- und Liegemöglichkeiten in den Parks, Nachtbusse im Bezirk, die Freistädter Innenstadt zu beleben und an stark genutzten öffentlichen Plätzen WLAN einzuführen. „Die Forderungen werden weiter verfolgt und hoffentlich auch umgesetzt“, sagt Merten. Eine weitere Forderung war, mehr junge Leute in den Gemeinderat zu bringen. Das gelang den Jungen Grünen Freistadt in Wartberg mit Tobias Wolfinger. Der 18-jährige zog in den Gemeinderat ein und ist für die nächste Periode nicht nur Gemeinderat, sondern auch Obmann zum Ausschuss für Umwelt, Energie und Verkehr. „Es ist eine herausfordernde Aufgabe, einen Ausschuss zu leiten, allerdings ist es so die beste Möglichkeit, die Jugend mit einzubeziehen“, meint der Wartberger Gemeinderat Wolfinger.
Aber auch auf zahlreiche kleinere Aktionen blicken die Jungen Grünen Freistadt stolz zurück. Wie zum Beispiel die „Legalize-it“ Aktion oder der „Smash-Homophobia“ Aktion. „2015 war ein tolles und erfolgreiches Jahr aus der Sicht der Jungen Grünen Freistadt. Uns ist es innerhalb eines Jahres gelungen, uns in der Politik im Bezirk Freistadt einen Namen zu machen“, erklärt Merten abschließend stolz.


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