BEZIRK FREISTADT. Einen Beratungs- und Vertretungserfolg konnte die Arbeiterkammer im vergangenen Jahr verzeichnen. Dennoch liegen Freistädter beim Einkommen im Bezirksranking auf dem letzten Platz.

5439 Mitglieder konnten im Vorjahr beraten werden. Bei außergerichtlichen Interventionen wurden im Vorjahr 281.301 Euro Entgelt eingebracht. „Bleiben Unternehmen trotzdem Geld schuldig, dann müssen Ansprüche beim Arbeits- und Sozialgericht erkämpft werden“, sagt Bezirksstellen-Leiter Klaus Riegler. Auf diesem Wege wurden 103.907 Euro für Arbeitnehmer erstritten. Zusätzlich wurden für Arbeitnehmer, die von der Insolvenz betroffen waren, 255.603 Euro durchgesetzt. In Sozialrechtsangelegenheiten erstritt die AK 1.103.918 Euro. Dabei ging es hauptsächlich um Pensionsansprüche und Pflegegeld. Die Hauptgründe für Anfragen bei der AK waren falsch oder nicht bezahlte Überstunden, dauerhafte Unterentlohnung und auch Probleme bei älteren Arbeitnehmern.
Einkommen: letzter Platz
Das Medianeinkommen der im Bezirk arbeitenden Beschäftigten beträgt 1721 Euro. Im Bezirksranking liegt Freistadt damit auf dem 18. und somit letzten Platz. Im Vergleich dazu: Das landesweite Medianeinkommen liegt bei 2147 Euro. Das mittlere Einkommen der Frauen liegt im Bezirk bei 1236 Euro und liegt somit ebenfall auf dem letzten Platz im Bezirksranking. Das mittlere Einkommen der Männer im Bezirk liegt bei 2247 Euro und somit auf Platz 15. Auch weist der Bezirk den dritthöchsten Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern auf.?


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