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Pendlerallianz: Das denken Regionalpolitiker

Petra Hanner, 10.11.2016 15:45

BEZIRK FREISTADT. Die Pendler kommen nicht zur Ruhe. Wie in der Vorwoche berichtet, erstarkt gerade eine überparteiliche Pendlerallianz, in der sich die Mühlviertler Gemeinden für bessere Bedingungen für die Auspendler nach Linz einsetzen. Nicht für alle ist dies aber der Weisheit letzter Schluss.
 
 

Gegen den täglichen Stau im Zentralraum ist noch immer kein Kraut gewachsen. Foto: Weihbold
Gegen den täglichen Stau im Zentralraum ist noch immer kein Kraut gewachsen. Foto: Weihbold

Rainer Widmann von der Bürgerliste WIFF (Wir für Freistadt) und Kandidat für das Amt des Freistädter Bürgermeisters ärgert sich: „Als betroffener Pendler bin ich fassungslos über das hilflose „Allianzgerede für Pendler“ mancher Provinzpolitiker. Dabei hatten es gerade ÖVP und SPÖ Jahrzehntelang als Regierungsverantwortliche in der Hand, etwas zu tun. Stattdessen wurden Studien und Varianten zum Ausbau des Straßen- und des öffentlichen Verkehrs am laufenden Band neu produziert, aber nichts umgesetzt. Definitive Entscheidungen und vor allem Geld für sinnvolle Projekte gab es mit Ausnahme der S10 nicht.“ Er fordert, dass die Regierungsparteien einen Masterplan für die Entlastung der Mühlviertler Pendler vorlegen. „Das ist die einzige Allianz die helfen könnte“, meint Widmann.

Keine kurzfristige Lösung

Für den Unterweitersdorfer Bürgermeister Wilhelm Wurm ist es hingegen begrüßenswert, sich über Parteigrenzen hinweg für eine Lösung einzusetzen: „Kurzfristig wird eine Lösung meiner Meinung nach schwer möglich sein. Sollte es aber gelingen bei der neuen Brückeneröffnung die RegioTram und Mühlkreisbahn in das Linzer 900 mm Schienennetz einzubinden und damit täglich rund 20.000 Fahrgäste zu transportieren, wäre das sicher eine zukunftsorientierte Lösung.“

Nach Abschluss der Trassenverordnung Pregarten-Linz müsse diese sofort in die Umsetzung weiter gehen. „Alle Mühlviertler Parteienvertreter sind aufgefordert, sich für Lösungen einzusetzen“, fordert Bürgermeister Wilhelm Wurm.


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