Beeindruckende Vorträge und Gedanken zum Thema Strom und Energiewende

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Regina Wiesinger Tips Redaktion Regina Wiesinger, 12.11.2018 17:47 Uhr

RAINBACH. Sehr gut besucht war das diesjährige Klimasymposium des Energiebezirks Freistadt, welches im Rahmen des #ThinkTankRegion2018 stattfand. Hochkarätige Vortragende präsentierten die neuesten Informationen zur Energiewende mit dem Fokus auf das Thema Strom.

Weit mehr 100 Besucher füllten den Restaurantbereich bei der Firma Kreisel electric bis auf den letzten Platz, um den elektrisierenden Inputs aus Wirtschaft, Wissenschaft und von regionalen Vertretern zu folgen. Dabei sind sich alle einig: Die Energiewende im Stromsektor ist möglich, wenn die vorhandenen Technologien intelligent genutzt werden und ein teilweises Umdenken passiert.

Erneuerbare Energien im Fokus

100 Prozent erneuerbare Energien im Stromsektor sind das Ziel. Dies sieht die von der Regierung vorgelegte #mission2030 vor. Dabei ist wichtig, die dezentralen Erzeugungsanlagen sinnvoll miteinander zu vernetzen, um die schwankende Produktion aus Sonne, Wind und Wasser bestens ins System integrieren zu können. Energiegemeinschaften, vor allem in Mehrparteienhäuser, haben das Potenzial, möglichst viel der erzeugten Energie vor Ort zu verbrauchen und damit das Stromnetz zu entlasten. „Dank des §16a ElWOG sind nun gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen möglich. Die Helios Sonnenstrom GmbH wird dieses Jahr bereits über 90 solcher Anlagen umsetzen“, sagte Martin Fleischanderl, Geschäftsführer der Helios Sonnenstrom GmbH.

Jeder kann aktiv werden

Das Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist, zeigt Manfred Doppler, Geschäftsführer des Anti Atom Komitees, auf. Vor allem der Handel mit Wasserkraft-Zertifikaten verfälscht die Bilanz vieler der 125 Ökostrom-Anbieter. Die neu präsentierte OurPower.coop bietet zukünftig die Möglichkeit, individuell Ökostrom am digitalen Marktplatz zu handeln. Ob als Konsument oder als Produzent, jeder kann ein Teil der Genossenschaft werden und am Marktplatz teilnehmen.

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