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BEZIRK FREISTADT. „Die Coronakrise trifft den Tourismus und Betriebe, die damit im Zusammenhang stehen besonders schwer“, sagt Christian Naderer, Aufsichtsrat-Vorsitzender des Tourismusverbands Mühlviertler Alm Freistadt. Er sieht die aktuelle Situation aber auch als Chance, die Menschen langfristig zum Urlaub im eigenen Land zu motivieren. 

Beim Waldluftbaden im Mühlviertel ist der Sicherheitsabstand einfach einzuhalten. Foto: igorstevanovic/shutterstock.com

32 Gemeinden sind Anfang des Jahres zu diesem Verband fusioniert. Die Mitarbeiter befinden sich während der Coronakrise in Kurzarbeit, Geschäftsführer Stefan Wunderle schickt regelmäßig Newsletter zu aktuellen Verordnungen und Themen aus.

„Die Frage nach dem Hochfahren im Tourismus wird abseits von der politischen Diskussion hauptsächlich vom Verhalten der Menschen abhängen“, sagt Naderer. Die Ausgangsbeschränkungen werden mindestens bis Ende April aufrechtgehalten. Ab Anfang Mai will der Tourismusverband Inspirationen liefern und Vorfreude auf einen schönen Ausflug ins oder ein Wochenende im Mühlviertel wecken.

Nach Vorgaben der Regierung und Akzeptanz der Gäste werden dann Angebote umgesetzt und weiterentwickelt. Ab Herbst will man die internationalen Nahmärkte aktivieren. „Wir haben im Mühlviertel hauptsächlich Gäste aus Österreich, dem Linzer Raum und Ost-Österreich. Wenn heuer viele Urlaub daheim machen, könnte das gut für uns sein und Gäste ins Mühlviertel bringen.“ Naderer sieht die aktuelle Situation auch als Chance, die Menschen langfristig zum Urlaub im eigenen Land zu motivieren.


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