Bauoffensive im Hochwasserschutz
FREISTADT. Drei wichtige Kleinmaßnahmen zum Hochwasser-Schutz der Freistädter Bevölkerung werden aktuell gebaut oder stehen kurz vor der Umsetzung. So soll etwa die Überflutungsgefahr in der Vierzehnersiedlung deutlich reduziert werden.

„Bei jeder Neuerschließung eines Siedlungsgebietes denken wir den Hochwasserschutz mit und treffen entsprechende Maßnahmen. Der Schutz der Menschen und ihrer Heime liegt mir am Herzen“, sagt Freistadts Bürgermeisterin Elisabeth Teufer.
Mit 979 m³ Fassungsraum hält das neue Retentionsbecken „Am Stadtblick“ die Oberflächenwässer der Siedlung zurück und schützt somit die Unterlieger und die Jaunitz vor Hochwasserereignissen. Es ist eine von drei Kleinmaßnahmen, die aktuell in Freistadt gebaut werden oder kurz vor der Umsetzung stehen.
Schutz für die Vierzehnersiedlung
„Glücklicherweise brauchen die meisten Becken keine Betonfassung, sondern können in natürlichen Senken errichtet werden, wie zum Beispiel ein weiteres Retentionsbecken, welches gerade westlich des sogenannten Hammerleithenweges gebaut wird“, so Baustadtrat Klaus Haunschmied. Es hat ein Fassungsvermögen von 4.160 m³ und wird die Überflutungsgefahr in der Vierzehnersiedlung deutlich reduzieren.
Zum Vergleich: Das große Sportbecken im Freistädter Freibad fasst rund 800 m³ Wasser, würde also fünf Mal darin Platz finden. „Das Becken nützt die im Verlauf des Hammerleithenbaches bestehende Senke und braucht als östlichen Abschluss lediglich einen Damm“, erklärt der Stadtrat weiter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro, der Gemeindeanteil liegt bei 60.000 Euro.
In Vorbereitung ist eine dritte wichtige Maßnahme in der Hochwasserstrategie der Stadt: der Bau des Rückhaltebeckens beim nördlichen Russenfriedhof.


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