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S10 bis Rainbach Nord: Startschuss für UVP-Verhandlung fällt

Online Redaktion, 16.11.2020 10:45

RAINBACH. Morgen, am 17. November, startet die Umweltverträglichkeitsprüfungs (UVP)-Verhandlung für den nächsten Bauabschnitt der S10 Mühlviertler Schnellstraße, Freistadt Nord-Rainbach Nord.

Bgm. Günter Lorenz mit Akten zum S10-Weiterbau Foto: Gemeinde Rainbach
Bgm. Günter Lorenz mit Akten zum S10-Weiterbau Foto: Gemeinde Rainbach

Rainbachs Bürgermeister Günter Lorenz (ÖVP) ist mit seiner Geduld schön langsam am Ende. „Wie lange schon in Rainbach an einer längst überfälligen Verkehrslösung geplant wird, ist doch sehr bemerkenswert. Ich bin nun der dritte Bürgermeister, den diese Thematik begleitet. Die Verfahren dauern einfach viel zu lange“, sagt Lorenz.

Wenn Projekte immer wieder beeinsprucht werden

„Alle kritisieren die hohen Planungs- und Baukosten bei öffentlichen Projekten. Dass sich jede Verzögerung wieder in den Kosten niederschlägt, nimmt dennoch ein jeder stillschweigend hin. Ich sehe den Gesetzgeber hier gefordert, die Verfahrensabläufe zu beschleunigen. Es fehlt jegliches Verständnis der Menschen, wenn Projekte, die begleitet von Sachverständigen jahrelang ausgearbeitet werden, immer wieder beeinsprucht werden. Es wird immer vom wichtigen Schutz der Fauna und Flora gesprochen, aber wer schützt uns Menschen?“, kann sich Lorenz einen Seitenhieb auf den neuesten Einspruch wegen der Fledermäuse und Schmetterlingsarten, die im Nahbereich der fixierten Trasse westlich von Rainbach vorkommen, nicht verkneifen.

„Es muss endlich was weitergehen“ 

Trotzdem freue er sich als Bürgermeister, dass der Startschuss für die UVP-Verhandlung am 17. November fällt. „Ein Baubeginn rückt damit hoffentlich doch in greifbare Nähe. Die Hauptsache ist, dass jetzt endlich was weitergeht“, so Lorenz abschließend.

„Steuergeldverschwendung“

Der Ausbau der S10 Mühlviertler Schnellstraße war ursprünglich für Ende 2021 bzw. Anfang 2022 geplant. „Diese Blockaden werden den Ausbau mindestens ins Jahr 2023 verschieben. Am Ende der Bilanz stehen lediglich ausufernde Prozesse und Steuergeldverschwendungen“, bedauert auch Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).


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