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FREISTADT. Zwischen der Zelletau und dem Hochbehälter „Graben“ wird seit einigen Wochen fleißig gearbeitet. Eine 1,6 km lange Leitung muss verlegt werden, damit die neue Wasserquelle in der Zelletau ans Freistädter Netz angeschlossen werden kann. 

Ein wichtiges Projekt für Freistadt! Politische Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen freuen sich über den Baustellenfortschritt bei der Erschließung des Tiefbrunnens Zelletau. Foto: Stadtgemeinde Freistadt

Mit dem Tiefbrunnen erhält Freistadt ein drittes Standbein in der Wasserversorgung. „Damit sind wir für die Zukunft abgesichert“, freut sich Bürgermeisterin Elisabeth Teufer über die neue Wasserreserve. Drei Liter Wasser pro Sekunde wird der neue Tiefbrunnen in der Zelletau liefern. Rund ein Viertel der Freistädter Bevölkerung kann damit versorgt werden.

„Die Bohrung war ein Volltreffer. Das Wasser ist mehr als 70 Jahre alt und hat beste Qualität. Die Quelle ist sechs Mal ergiebiger als der Mühlviertler Durchschnitt“, erklärt Zivilingenieur Klaus Thürriedl, Experte für Wasserwirtschaft. Aktuell bezieht die Stadtgemeinde ihr Trinkwasser zum einen aus einem großen Grundwasserkörper, dem Freistädter Becken-Jaunitztal, und zum anderen aus den Quellgebieten in Rauchenödt und Schlag.

Übrigens: Rund 505.000 m³ Wasser haben wir im vergangenen Jahr im gesamten Stadtgebiet verbraucht; davon entfallen 317.000 m³ auf die Haushalte. Das sind im Schnitt 40 m³ pro Person im Jahr bzw. 105 Liter am Tag.


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