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FREISTADT. Der Freistädter Gemeinderat fasste einen einstimmigen Grundsatzbeschluss für eine besser Anbindung an die Bahn. 

Symbolfoto: Serjio74/shutterstock.com
Symbolfoto: Serjio74/shutterstock.com

Im Zuge der Arbeiten an der Park & Ride-Anlage und im Betriebsbaugebiet Freistadt Süd wurde deutlich, dass eine Anbindung an die nahe vorbeiführende Bahnstrecke durch die Errichtung einer Personenhaltestelle sinnvoll wäre. „Gemeinsam setzen wir uns für eine bessere Anbindung von Freistadt an die Schiene ein“, freut sich Bürgermeisterin Elisabeth Teufer über den einstimmigen Beschluss in der Gemeinderatssitzung.

Konkret appelliert der Freistädter Gemeinderat an die ÖBB, Planungen für eine neue zeitgemäße Anbindung von Freistadt ans Schienennetz aufzunehmen und ein abgestimmtes Konzept zwischen Bahn, Bus und Individualverkehr in Freistadt Süd in Abstimmung mit der Gemeinde zu erstellen. Der Zeitpunkt ist insofern ideal, als die ÖBB zeitnah eine Sanierung des bestehenden Bahnhofs planen, für die beträchtliche finanzielle Mittel vorgesehen sind.

Die Idee, Freistadt besser mit der Bahn zu erschließen, eine Stichbahn zur Innenstadt zu bauen und zumindest den Personenhalt zu verlegen, ist nicht neu. 1995 und 2002 gab es diesbezüglich bereits weit vorangeschrittene Planungen samt Probebohrungen und Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) - Änderungen in den Finanzierungsbestimmungen für das Land OÖ verhinderten dann die Umsetzung. Der bestehende Bahnhof Freistadt ist übrigens der einzige Bahnhof auf der alten Pferdeeisenbahnstrecke, dessen Lage unverändert blieb.


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