Aktuelles Ranking belegt: Hagenberg bietet beste Informatik-Ausbildung aller FHs in Österreich

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Wirtschafts- und Forschungs-LR Markus Achleitner vor dem FH Campus Hagenberg Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr
Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 11.06.2021 11:53 Uhr

HAGENBERG. Im aktuellen CHE-Ranking stellte die FH OÖ-Fakultät Hagenberg erneut ihre hohe Ausbildungsqualität unter Beweis: „Die Informatik-Studiengänge befinden sich in zwölf bewerteten Kategorien in der Spitzengruppe und schneiden damit im Vergleich zu anderen Fachhochschulen österreichweit am besten ab“, zeigt sich Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner erfreut.

„Die Digitalisierung verändert nicht nur alle Lebensbereiche, sondern ist insbesondere auch ein entscheidender Faktor für die Wirtschafts- und Forschungsstandort Oberösterreich. Daher ist die Top-Informatik-Ausbildung, die die FH-Fakultät Hagenberg bietet, von besonderer Bedeutung. Die Spitzenplatzierung spiegelt die vielen Stärken der Studiengänge in Hagenberg wider. Die FH Hagenberg punktet nicht nur mit ihrer Ausstattung, sondern vor allem auch mit dem Betreuungsverhältnis und Studienangebot. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts OÖ“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

„Wir freuen uns, so wie schon 2018 die am besten bewertete Fachhochschule Österreichs und aktuell auch die drittbeste aller deutschsprachigen Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu sein“, sagt Dekan Berthold Kerschbaumer. „Dies umso mehr, weil unsere Studierenden sich sehr zahlreich am CHE-Ranking beteiligt und bekräftigt haben, dass sie auch unter den momentan sehr herausfordernden Studienbedingungen überdurchschnittlich mit uns zufrieden sind. Wir haben bewusst große Anstrengungen unternommen, die Studierenden auch im Corona-bedingten Fernlehre- bzw. Hybrid-Modus optimal zu betreuen und die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass uns das offenbar gut gelungen ist“, so Dekan Kerschbaumer weiter.

Studierende vergaben Top-Noten

Die Befragung der Studierenden fand im Wintersemester 2020/21 unter Corona-Bedingungen statt. Fast 60 Prozent aller Bachelorstudenten der FH OÖ Campus Hagenberg gaben ihr Urteil im Rahmen des CHE-Rankings ab – eine Beteiligungsrate, die weit über dem normalen Durchschnitt liegt. Die knapp 400 teilnehmenden Studierenden katapultierten ihre Fakultät mit ihrer Stimmenabgabe ins Spitzenfeld der folgenden Kategorien: Allgemeine Studiensituation, Betreuung durch Lehrende, Praxisbezug, Studienorganisation, Lehrangebot, Unterstützung im Studium, Angebote zur Berufsorientierung sowie Prüfungen. 

Auch die Raumsituation, IT-Infrastruktur und die Ausstattung der Arbeitsplätze sowie der Bibliothek stuften sie als hervorragend ein. Lediglich bei der Unterstützung für ein Auslandssemester gibt es Corona-bedingt noch etwas Verbesserungsbedarf. Basierend auf Daten und Fakten reihen sich Hagenbergs Informatik-Studiengänge zudem ins Spitzenfeld des aktuellen CHE-Rankings ein, was den Kontakt zur Berufspraxis, die Unterstützung am Studienanfang sowie den Bachelor- und Master-Abschluss in angemessener Zeit betrifft. 

Über das CHE-Ranking

Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), veröffentlicht im Studienführer der Wochenzeitung „Die Zeit“, bietet seit 1998 Studieninteressierten mit systematisch erhobenen und wissenschaftlich abgesicherten Fakten die Möglichkeit, die individuell passende Uni oder Fachhochschule zu finden. Es wird für bestimmte Fachgebiete jeweils im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Für das Ranking werden rund 120.000 Studierende an über 300 Hochschulen im deutschsprachigen Raum befragt. Je nach Fach werden von einem Fachbeirat unterschiedliche Indikatoren für das CHE-Ranking festgelegt. In das aktuelle Informatik-Ranking fließen mehr als 20 Kriterien ein, zu denen neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung auch Befragungen von Studierenden über die Studienbedingungen zählen.

Das vollständige CHE Hochschulranking ist unter www.zeit.de/che-ranking abrufbar.

Kommentare

  1. Rudolf Scheutz
    Rudolf Scheutz11.06.2021 14:50 Uhr

    IT dunkel - Ich war Mitarbeiter der IT-Services (Uni). Ca 20 Jahre lang wurden meine Daten immer wieder modifiziert, geloescht, gelesen, Zugang zu Programmen blockiert. Wenn ich mich beschwerte, hiess es: "da kann man nichts machen". Am Ende wurde ich gekuendigt.

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