Inkoba Region Freistadt fordert Abschluss des UVP-Verfahrens für S 10 in Rainbach
FRESTADT/RAINBACH. Als wesentlichen Baustein des Erfolges und Motor für die gesamte Wirtschaftsentwicklung des Bezirkes sehen der Verbandsvorstand und die Mitglieder der Verbandsversammlung der Inkoba Freistadt die seit 2015 bis Freistadt-Nord eröffnete S10. „Eine Neubewertung der Straßenverlängerung bringt unsere gesamten Standortparameter durcheinander. Uns steht nach jahrelanger intensiver Arbeit der korrekte Abschluss des UVP-Verfahrenzu“, so Inkoba-Obmann Fritz Stockinger.

2003 von allen 27 Gemeinden des Bezirks Freistadt gegründet, um die Betriebsansiedlung in der Region gemeinsam voranzutreiben, kann die Inkoba Region Freistadt eine stolze Erfolgsbilanz vorlegen: „Wir haben für unseren gemeinsamen Wirtschaftsstandort viel bewirkt. Auf neun Standorten konnten wir 30 Produktionsbetriebe mit rund 1.000 Mitarbeitern ansiedeln. Alle Unternehmen sind wirtschaftliche stabil und erzeugen eine positive Dynamik in der Region“, resümiert Inkoba-Obmann Fritz Stockinger. In naher Zukunft wird die Inkoba jährliche eine Million Euro für ihre 27 Mitgliedsgemeinden erwirtschaften.
Vertrauen auf Zusagen für den Weiterbau der S 10
Im Vertrauen auf die politischen Vereinbarungen für Planung und Bau hochrangiger Straßeninfrastruktur in OÖ und das bereits sauber abgearbeitete UVP-Verfahren wurden und werden Standorte auch nördlich des aktuellen Endes der S 10 entwickelt. Sowohl in Rainbach mit den Betriebsstandorten Apfoltern und Summerau als auch in Leopoldschlag mit dem Betriebsstandort Hiltschen glauben Bewohner und Unternehmen auf die Zusagen zum Weiterbau der S 10 bis Rainbach Nord und in der Folge auf den Lückenschluss bis zur Grenze nach Tschechien. Der rechtskräftige Bescheid als positiver Abschluss des UVP-Verfahrens war bereits zum Greifen nah und erscheint momentan wieder fern.
“Korrekter Abschluss der UVP und Projektumsetzung steht uns zu“
Der langjährige Inkoba-Obmann Fritz Stockinger und Bürgermeister a. D. von Rainbach spricht aus eigener Erfahrung: „In meiner aktiven Zeit als Bürgermeister habe ich mich mit massivem Einsatz für die S 10 und damit für die Entlastung des Ortsgebietes Rainbach engagiert. Als Inkoba-Obmann weiß ich aus zahllosen Unternehmenskontakten und erfolgreichen Ansiedlungen um die Bedeutung einer hochrangigen Straßenanbindung für die Standortentscheidung. Eine etwaige Neubewertung der Straßenverlängerung bringt unsere gesamten Standortparameter durcheinander. Uns steht nach jahrelanger intensiver Arbeit der korrekte Abschluss des UVP-Verfahren mit Unterschrift von Frau Bundesministerin Gewessler und die damit verbundene Projektumsetzung zu.“ Der Gemeindeverband der Inkoba Region Freistadt mit allen 27 Gemeinden des Bezirkes ist über die Jahre zu einer starken Gemeinschaft gewachsen, die sich als großes Ganzes versteht. Die Inkoba steht klar hinter den Aktivtäten der Marktgemeinde Rainbach im Mühlkreis und Bürgermeister Günter Lorenz.


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