HAGENBERG. Wie künstliche Intelligenz zum Wunschkind beitragen kann, haben die Spezialisten des Software Competence Centers Hagenberg und des KUK Kinderwunsch-Zentrums am Kepler Universitätsklinikum Linz erforscht. Ihr Projekt „Schwanger dank KI“ wurde nun mit Rang 3 des OÖ Innovationspreises in der Kategorie Forschungseinrichtungen ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung im ORF Landesstudio Oberösterreich wurden die kreativsten Köpfe, besten Ideen und zukunftsweisendsten Projekte ausgezeichnet. Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und das KUK Kinderwunsch Zentrum am Kepler Universitätsklinikum erreichten den OÖ Innovationspreis in der Kategorie Forschungseinrichtungen (3. Platz). Geforscht wird an daran, die Qualitätsbewertung der Blastozyste, des Embryos im Frühstadium, mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu verbessern. Denn eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) ist mit hohem Aufwand und Kosten sowie körperlichen und psychischen Belastungen für die Patientinnen verbunden. Bei einer IVF-Behandlung werden Eizellen in einer Laborumgebung befruchtet. Die Embryonen werden spätestens im Blastozysten-Stadium (Tag fünf der Entwicklung) in die Gebärmutter eingepflanzt. Mit der neuen Methode wird die Qualitätsbewertung der Blastozysten so verbessert, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden deutlich steigt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden