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PIERBACH. Seit rund 50 Jahren leisten Kleinwasserkraftwerke ihren wertvollen Beitrag zur umweltschonenden und regionalen Energieerzeugung der Linz AG. Sie erzeugen jedoch nicht nur Strom, sondern gelten auch als Beispiele für gelingende Einbindung in die Natur. Ein Beispiel dafür ist das Kleinwasserkraftwerk Pierbach.

Wehranlage mit Fischaufstieg (Foto: Fotokerschi.at)
  1 / 2   Wehranlage mit Fischaufstieg (Foto: Fotokerschi.at)

Ds Kleinwasserkraftwerk Pierbach ist dank seiner Wehranlage mit Fischaufstieg, der vor fünf Jahren entstand, eine Augenweide. Vor fünf Jahren errichtete die Linz AG bei diesem Kleinwasserkraftwerk im Zuge eines Renaturierungsprojekts eine naturnahe Fischwanderhilfe. Sie ermöglicht seitdem Bachforellen, Koppen, Äschen und Co. sowie Kleinstlebewesen die Überwindung der Wehranlage. Doch nicht nur Wassertiere können die Anlage „erwandern“, denn die Anlage liegt neben dem Reit- und (Rad-)Wanderweg Ruttensteinweg.

Die Linz AG betreibt vier Kleinwasserkraftwerke (WKW), in denen jährlich rund 70.000 Megawattstunden Strom erzeugt werden. Dies sind neben dem WKW Pierbach die WKW Kleinmünchen und Traunwehr (beide in Linz) sowie das WKW Kaltental (Waldhausen im Strudengau). Neben Pierbach gibt es auch an der Traun Fischwanderhilfen. Übrigens: Im ältesten der vier Kraftwerke – Kaltental – wird bereits seit 1924 sauberer Strom aus Wasserkraft erzeugt.


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