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FREISTADT. Die aktuelle Wirtschaftslage hat auch Folgen für die Firma neoom: 27 von gut 300 Arbeitsplätzen werden abgebaut.

Walter Kreisel, Gründer und CEO von neoom (Foto: Martin Pröll)
Walter Kreisel, Gründer und CEO von neoom (Foto: Martin Pröll)

Firmengründer und -chef Walter Kreisel nennt auf Tips-Anfrage das Marktumfeld und den Ausblick in das erste Halbjahr 2024 als große Herausforderungen. Der Stellenabbau sei niemandem leicht gefallen, aber nötig, um Konkurrenzfähigkeit, hohen Innovationsgrad, schnelles Wachstum und Profitabilität optimal auszubalancieren.

„Dies alles mit dem Hauptziel, eine schlanke Wertschöpfungskette und somit maximalen Mehrwert für unsere Installations- und Systempartner zu gewährleisten, die Tag für Tag Solarspeicherkraftwerke bei Privat- und Gewerbekunden installieren“, so Kreisel. Im März 2023 wurde neoom vier Jahre alt. Das Unternehmen blickt auf ein unglaublich rasches Wachstum von annähernd null auf 80 Millionen Euro bis Ende 2023 zurück. Das Team wuchs von 15 auf gut 300 Personen. Mit der Kombination aus Hardware, Services und Finanzierungslösungen verfüge man über ein „unglaublich profitables Geschäftsmodell“, insbesondere für Partner und Endanwender.

Kein Startup mehr

„Wir sind auch kein Start-up mehr. Wir haben unser Geschäftsmodell gefunden und die meisten Prozesse gut strukturiert, digitalisiert und automatisiert. Nur so können wir weiter mit maximaler Wendigkeit und vor allem vollem Fokus im deutschsprachigen Raum die wesentlichen Produkte, Services und Dienstleistungen anbieten, um das beste Preis-Leistungsversprechen abzugeben. Dazu gehört auch ein effektives Kostenmanagement“, so der Firmenchef weiter.

Nach langer Überlegung habe man sich nun dazu entschlossen, rund zehn Prozent der Stellen abzubauen. „Wir kommen damit auch unserer unternehmerischen Pflicht nach, vor allem die Energiewende für alle so leistbar wie möglich zu machen.“


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