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Schülerinnen bewiesen: "Technik ist weiblich"

Online Redaktion, 26.06.2024 11:42

BEZIRK. Ihre technischen Begabungen konnten Schülerinnen aus dem Bezirk Freistadt im Rahmen von „Technik Talentinnen“ entdecken.

Schülerinnen der Mittelschule Pregarten beim Unternehmen Technosert (Foto: WKOÖ)
  1 / 2   Schülerinnen der Mittelschule Pregarten beim Unternehmen Technosert (Foto: WKOÖ)

Ob Sessel tischlern, Roboter programmieren, Löten oder 3-D-Drucken: Schülerinnen der der Mittelschule Pregarten und der Privaten Mittelschule Marianum Freistadt setzten sich im Rahmen des Programms „Technik Talentinnen“ mit technischen Tätigkeiten in regionalen Unternehmen auseinander. Mit diesem Programm will die Wirtschaftskammer Freistadt in Kooperation mit der Wirtschaftsregion Freistadt-Mühlviertel Mädchen Chancengleichheit am Arbeitsmarkt eröffnen.

Exklusives Programm

Konkret ist „Technik Talentinnen“ ein exklusives und intensives Programm für Schülerinnen der Mittelschule Pregarten und der Privaten Mittelschule Marianum Freistadt. Im ersten Schritt präsentierten sich die beteiligten Technik-Unternehmen in den Schulen.

Intensive Tagesworkshops

Die Schulen wählten in weiterer Folge die 19 Mädchen aus, die das höchste Interesse am Programm zeigten. Diese nutzten dann die einmalige Chance, je vier renommierte regionale Firmen hautnah zu erleben und absolvierten dort je einen intensiven Tagesworkshop. Zu den Unternehmen zählten die Tischlerei Pühringer in Reichenthal, ASA Astrosysteme in Kefermarkt, die Stiwa Group in Hagenberg, Schinko in Neumarkt, Technosert in Wartberg sowie auch die Fachhochschule Hagenberg.

Die selbst gefertigten Produkte durften die Mädchen am Schluss voller Stolz mit nach Hause nehmen. Nach den Technikerlebnissen waren die Schülerinnen jedenfalls überzeugt, dass Technik weiblich sein und enorm begeistern kann.

Althergebrachte Rollenbilder überwinden

„Wir müssen Klischees und langgeübte Rollenbilder endlich überwinden“, sagt Christian Naderer, Obmann der WKO Freistadt. „Analysen belegen, dass nur sechs Prozent der Mädchen für praktisch-technische Berufe vorrangiges Interesse zeigen, Burschen allerdings zu 57 Prozent. Bei den Begabungen hingegen gibt es kaum geschlechterspezifische Unterschiede: 40 Prozent der Mädchen sind nachweislich technisch-handwerklich begabt, Burschen zu 46 Prozent.“


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