Neuer Spar-Markt für St. Oswald, Wartberg derzeit ohne Nahversorger
ST. OSWALD/WARTBERG. Im Umbruch ist derzeit der Lebensmittel-Einzelhandel in Folge des Unimarkt-Rückzugs: In St. Oswald eröffnete der bisherige Unimarkt-Kaufmann Thomas Tober dieser Tage seinen Spar-Markt. In Wartberg sind die Unimarkt-Türen seit dem Valentinstag geschlossen.

Nach kurzer Umbauphase geht der Betrieb im Lebensmittelmarkt des selbstständigen Einzelhändlers Thomas Tober in St. Oswald weiter. Er wechselte von Unimarkt unter das Dach des Spar-Konzerns. „Mit dem neuen, starken Partner an unserer Seite ist die lokale Nahversorgung in St. oswald weiterhin gesichert“, so Tober.
Team unverändert
Sein Team bleibt mit zehn eingespielten Mitarbeitern unverändert. Auch die Verkaufsfläche bleibt mit rund 500 Quadratmetern gleich. Neu konzipiert wurde die gesamte Obst- und Gemüseabteilung, zudem gibt es künftig zwei Selbstbedienungskassen und die Preisauszeichnung wurde auf elektronische Regaletiketten umgestellt.
Kein Lebensmittelmarkt in Wartberg
Am Valentinstag, 14. Februar, schlug für den Unimarkt Wartberg ob der Aist die letzte Verkaufsstunde. Seither sind die Markttüren geschlossen, in der Marktgemeinde gibt es derzeit keinen Lebensmittel-Einzelhandel. Weder Spar noch Rewe haben eine Übernahme angestrebt.
Laut Gemeindenachrichten laufen im Hintergrund jedoch sehr wohl Verhandlungen, den Supermarkt mit privaten Handelspartnern als Nah & Frisch-Markt wiederzueröffnen. Bis es soweit ist, koordiniert das Gemeinedeamt für nicht mobile Personen Mitfahrmöglichkeiten zum Einkaufen bzw. Personen, die Lebensmitteleinkäufe übernehmen.


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