Arbeitslosigkeit im Bezirk Freistadt weiter rückläufig
FREISTADT. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Freistadt ist Ende April erneut gesunken. Insgesamt 801 Personen waren beim AMS zur Arbeitssuche gemeldet – um 49 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 2,6 Prozent und ist weiterhin die zweitniedrigste in Oberösterreich.

Sorgen bereitet Alois Rudlstorfer, AMS-Leiter Freistadt aber die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen: Die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr ohne Job sind, ist um 8,3 Prozent auf 78 gestiegen. Hier sollen gezielte Maßnahmen gegensteuern.
Jugendarbeitslosigkeit gesunken
Positiv zeigt sich hingegen die Situation bei Jugendlichen. 118 junge Menschen unter 25 Jahren sind derzeit arbeitslos gemeldet – um sieben weniger als im Vorjahr. Durch schnelle Vermittlung in Jobs oder Schulungen gelingt es laut AMS, die Jugendarbeitslosigkeit niedrig zu halten.
Rückgang beim Arbeitskräftebedarf
Beim Arbeitskräftebedarf ist hingegen ein Rückgang zu verzeichnen: 432 offene Stellen bedeuten ein Minus von 8,9 Prozent. Besonders betroffen sind technische Berufe, der Handel sowie Metall- und Elektroberufe. Die meisten offenen Stellen gibt es aktuell im Gesundheitsbereich.
„Der Rückgang ist nicht erfreulich, da Arbeitsuchende aus dem Bezirk bei fehlenden Angeboten eventuell in den Zentralraum bzw. in andere Bezirke abwandern könnten“, sagt Freistadts AMS Chef.
Großes Lehrstellenangebot im Bezirk
Sehr gut bleibt die Lage am Lehrstellenmarkt: 163 offene Lehrstellen stehen lediglich 20 sofort suchenden Jugendlichen gegenüber. Insgesamt zeigt sich, dass junge Menschen im Bezirk derzeit aus einem breiten Angebot wählen können und meist keine langen Pendelwege in Kauf nehmen müssen.


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