St. Oswald investiert in Bildung und Energie
ST. OSWALD. Mit Investitionen in Bildung, Digitalisierung, erneuerbare Energie, Infrastruktur und Sicherheit setzt die Gemeinde klare Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung.

Das größte Projekt in den vergangenen Jahren ist der erfolgreich abgeschlossene Umbau der Volksschule inklusive des Aufbaus der Landesmusikschule. „Die neue Volksschule ist ein Ort, an dem unsere Kinder ihre ersten Schritte in Richtung Zukunft machen. Ein Ort, an dem gelernt, gelacht, entdeckt und auch Freundschaften fürs Leben geschlossen werden“, betont Bürgermeister Michael Spörker und hebt dabei besonders den großen Zusammenhalt hervor: „Ein solches Vorhaben ist nur durch das Engagement vieler möglich. Mein Dank gilt allen, die in den unterschiedlichsten Bereichen ihren Beitrag geleistet haben, besonders Direktor Wolfgang Neumüller sowie dem gesamten Schulpersonal.“
Im Rahmen der Digitalisierungsförderung wurden 45 moderne 24-Zoll-Bildschirme sowie 19 hochwertige Refurbished-PCs für die Schule angeschafft. Die Gesamtkosten liegen bei rund 11.000 Euro, wobei das Land Oberösterreich zwei Drittel der Summe fördert.
Biomasse-Heizwerk
Ein weiteres zentrales Zukunftsprojekt betrifft die Energieversorgung der Gemeinde. Bereits im Juli 2025 nahm die Gemeinde das neue Heizwerk im örtlichen Bauhof in Betrieb. An das Biomasse-Heizwerk sind das Altstoffsammelzentrum, das Musik- und Feuerwehrzeughaus sowie sowie Genossenschafts- und Privathäuser angeschlossen. Beim Ausbau von Photovoltaikanlagen ist St. Oswald bereits gut unterwegs: Insgesamt wurden zehn Anlagen errichtet, neun davon mit Speicherlösungen. Die Gesamtleistung beträgt 306,23 kWp, die Speicherkapazität liegt bei 203,5 kWh.
Freibad und Veranstaltungssaal
Auch für die Freibadsaison laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Im Freibad wurden neue Umwälzpumpen installiert, um die Energieeffizienz deutlich zu steigern. Finanziell sieht sich die Marktgemeinde auch 2026 weiterhin auf stabilem Kurs. „Dies schafft wichtige Planungssicherheit für kommende Projekte und Investitionen.“ Bereits in der Planungsphase befindet sich die Modernisierung des Veranstaltungssaals. Dieser soll zukunftsfit und mit neuer Technik ausgestattet werden. Der Finanzierungsplan für die Errichtung eines Katastrophenschutzlagers der FF St. Oswald wurde im Gemeinderat beschlossen, zudem wurde die Finanzierung durch das Land Oberösterreich zugesagt. Die Kosten belaufen sich auf rund 180.000 Euro.


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