Ehemaliger Straßenbau-Landesrat Hiesl besucht S10-Baustelle in Rainbach
RAINBACH. Straßenbau Landesrat außer Dienst Franz Hiesl, der als „Vater der S10“ gilt und den Bau der Schnellstraße über viele Jahre maßgeblich vorangetrieben hat, besuchte gemeinsam mit Bürgermeister außer Dienst Fritz Stockinger und Bürgermeister Günter Lorenz die aktuelle Baustelle der S10 in Rainbach im Mühlkreis.

Hiesl war einer der wichtigsten politischen Befürworter der S10 Mühlviertler Schnellstraße. In zahlreichen Stellungnahmen bezeichnete er die Straße als „Wohlstandsachse der Zukunft“ für das Mühlviertel.
Projektleiter Leopold Lechner informierte die Besucher über den aktuellen Stand der Arbeiten sowie über die weiteren Planungen zum Lückenschluss der S10 bis zur tschechischen Grenze. Dabei wurde die große Bedeutung der durchgehenden Verbindung für den internationalen Verkehr, die regionale Wirtschaft und die Entlastung der Gemeinden hervorgehoben.
Tunnel-Einblicke
Ein besonderer Schwerpunkt des Baustellenbesuchs lag auf dem Tunnel „Vierzehn“. Bauleiter Georg Hofer von der Tunnelbaufirma Östu-Stettin präsentierte den aktuellen Baufortschritt des Tunnelprojekts, das sich derzeit im Innenausbau befindet. Die Besucher erhielten dabei einen Einblick in die technischen Anforderungen und die laufenden Arbeiten im Tunnelbereich.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie dieses für das Mühlviertel so bedeutende Infrastrukturprojekt Schritt für Schritt Realität wird“, betonte Franz Hiesl während des Rundgangs. Die S10 sei ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich.
Wichtige regionale Bedeutung
Auch Bürgermeister a. D. Fritz Stockinger und Bürgermeister Günter Lorenz unterstrichen die hohe regionale Bedeutung der Schnellstraße. Mit dem weiteren Ausbau und dem geplanten Lückenschluss zur Grenze werde eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverbindungen im nördlichen Oberösterreich erreicht.
Der Besuch bot zudem Gelegenheit zum Austausch mit den Verantwortlichen und den Beschäftigten auf der Baustelle. Dabei wurde der engagierte Einsatz aller beteiligten Unternehmen und Fachkräfte hervorgehoben. Die Verkehrsfreigabe des derzeitig in Bau befindlichen Abschnittes ist für Oktober 2027 geplant.


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