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KI-Forscher aus aller Welt tagten am RISC in Hagenberg: Fokus auf fehlerfreie Künstliche Intelligenz

Regina Wiesinger, 18.07.2026 11:04

HAGENBERG. Rund 80 internationale Experten trafen sich Anfang Juli am Research Institute for Symbolic Computation (RISC) in Hagenberg, um an Lösungen für zuverlässigere Künstliche Intelligenz zu arbeiten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Fehler und sogenannte Halluzinationen von KI-Systemen vermeiden lassen.

Hintere Reihe, dritter von links: Prof. Carsten Schneider (Institutsvorstand des RISC), Mitte: Linzer Stadtrat Thomas Gegenhuber, dritter von rechts: Prof. Bruno Buchberger (Gründer des RISC), zweiter von rechts: Prof. Georg Regensburger (stv. Institutsvorstand des RISC). Vordere Reihe: internationale Tagungsteilnehmer (Foto: Stadt Linz)

Forscher aus Universitäten und Unternehmen aus Europa und Asien tauschten sich bei der Konferenz „Symbolic Computation and Machine Learning“ im Schloss Hagenberg über neue Ansätze für sichere KI aus. „Das, was durch die jetzigen KI-Systeme generiert wird und oft fehlerbehaftet ist, muss für kritische Anwendungen effizient auf Korrektheit geprüft werden“, sagte RISC-Gründer Bruno Buchberger. Dafür seien Methoden der Symbolischen Berechnung notwendig, auf deren Gebiet das RISC weltweit führend sei.

Impulse für Wirtschaft und Start-ups

Im Rahmen der Tagung präsentierten auch oberösterreichische Softwareunternehmen und Start-ups ihre Projekte. Carsten Schneider,neuer Institutsvorstand von RISC, betonte, die Konferenz sei zugleich der Auftakt für den neuen RISC-Professor Georg Regensburger gewesen. Wirtschaftsstadtrat Dietmar Gegenhuber sieht großes Potenzial: „Aus der Grundlagenforschung des RISC besteht die Chance, dass die nächsten Start-ups von morgen entstehen.“


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